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Abgründe ihrer Lust, Claas van Thijs

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Abgründe ihrer Lust v. Claas van Thijs

In "Abgründe ihrer Lust" begibt sich die dreiunddreißigjährige Katja in ein Abenteuer, das sie zum ersten Mal ihren geheimen sexuellen Wünschen nahe bringt.
Sie lernt andere Menschen kennen, die ihre Leidenschaften teilen und Stück für Stück wird sie immer tiefer in den Bann ihrer sexuellen Fantasien gezogen, ohne dabei jemals ihre Selbstbestimmtheit aufzugeben.
Ein modernes Märchen mit plastischen Figuren, die die Fantasien authentisch wirken lassen.

Wörter: 64.000, ca. 244 S.

Inhalt: SM, D/s, MaleDom, FemDom, Flag, Spanking, Rohrstock, Klammern, Nadeln. NS, Single-Tail, MFf, Ff,Erotik, erotische Geschichte, erotische Literatur

Leseprobe:

Anna hatte Kaffee bringen lassen, sie war der Ansicht, Katja bräuchte eine Pause. Maria saß sie bei ihr im Sprechzimmer.
„Wie ist dein Eindruck?“
„Sie ist fantastisch!“
Anna nickte. „Sie gefällt dir, nicht wahr?“
Maria errötete leicht.
„Du musst aufpassen!
„Ich weiß, Anna.“
Anna nickte zufrieden. „Und ICH weiß, dass ich mich auf dich verlassen kann!“
Normalerweise hätten Maria diese Worte stolz gemacht. Jetzt bedrückten sie sie. Sie fühlte plötzlich eine Last auf ihren Schultern.
„Wie machen wir weiter?“, fragte sie, um das Thema zu wechseln.
„Wir haben Zeit verloren, das war so nicht im Plan!“, lächelte Anna.
„Sicher! Aber dafür wissen wir jetzt, dass sie Demütigungen wirklich annimmt.“
„Weil sie sich dir mit den Nadeln offenbarte? Das ist mir zu unsicher, du hast sie ja auch genötigt, ihr Angst gemacht.“
„Na ja, schon. Ändert das etwas daran, dass es sie geil gemacht hat, sich selbst zu offenbaren?“
Anna schaute Maria lange an.
„Außerdem …“
„Ja?“
„… habe ich sie hart geohrfeigt?“
„DU HAST WAS? Warum das denn?“
Anna war aufgebracht. Ohrfeigen waren in der Regel ein Tabu in der Villa. Zumindest in der Aufnahmephase. Es musste abgesprochen werden, ob Patientinnen einverstanden sind, denn Ohrfeigen konnten mit traumatischen Kindheits- oder realen Gewalterlebnissen verbunden sein.
„Sie hat mich wiederholt geduzt!“
Anna schien das nicht sonderlich zu beruhigen. „Was ist dann passiert?“
„Ich habe ihr erklärt, warum ich es gemacht habe.“
„Was hast du ihr erklärt?“
„Dass ich, dass WIR ALLE hier die Distanz durch ein Sie brauchen, um uns nicht wie Dirnen zu fühlen.“
Anna runzelte die Stirn. So hatte sie es noch nie gesehen. Allerdings wurde bislang auch niemand aus dem Personal so hartnäckig geduzt, wie Katja das bei Maria tat.
Annas Stimme wurde milder. „Stimmt denn das? Empfindest du es so?“
„Ihr gegenüber irgendwie schon.“
„Und sonst bei den anderen?“
Maria dachte nach. „Nein, da habe ich noch nie so empfunden.“
„Und wie ging es weiter?“
„Ich habe ihr gesagt, dass ich weiß, was Ohrfeigen für sie bedeuten, weil ich sie selbst auch hasse. Dass es nur wenige Menschen gibt, denen ich das gestatten würde. Und dass ich es nur getan habe, weil sie mir viel zu nahe gekommen war.“
„Was hat sie geantwortet?“
„Dass ihr noch nie jemand etwas so Schönes gesagt habe.“
Anna seufzte tief. Sie war sich nicht sicher, ob sie diese Antwort hören wollte. Sie wusste, dass sie handeln musste. Sie würde die beiden auf eine intensive Probe stellen müssen, denn sie mochte sie und wollte nicht, dass jemandem wehgetan wird.
Sie dachte nach, und dann sagte sie mit ruhiger, fast ein wenig melancholischer Stimme: „Knie dich vor mich, Maria!“
Maria schaute sie ungläubig an, erkannte aber an Annas Blick, dass sie tun sollte, was sie sagte. Sie kniete sich vor die Ärztin und schaute ihr in die Augen. Sie ahnte, was sie wollte. Aber als sie die erste Ohrfeige traf, hatte sie Mühe, sich auf den Knien zu halten. Sie schnaubte vor Wut, und der Blick, der Anna nun traf, ging der durch Mark und Bein. Sie hielt ihm jedoch ohne den Hauch einer Regung Stand. Maria nickte, knotete ihre Haare zu einem Zopf, sodass sie nicht mehr über ihre Wangen hingen; dann richtete sie sich auf und hielt Anna ihre Wangen hin. Schlag, um Schlag traf sie, es schallte auch durchs Behandlungszimmer, und Katja, die nebenan keine Ahnung hatte, was vor sich ging, zuckte bei jedem Knall zusammen.
Dann endlich war es vorbei. Anna zog Marias Kopf auf ihren Schoß. Maria kuschelte sich an ihre Mentorin, umarmte ihre Hüften und genoss ihre jetzt sanften, streichelnden Hände. Leise weinte sie in Annas Schoß, ihre Wangen waren glutrot, sie brannten wie Feuer. Sie spürte, wie sie feucht, ja nass geworden war im Schritt. Der Saft rann ihr an den Schenkeln entlang.
Irgendwann nahm Anna Marias Gesicht in beide Hände, sah sie liebevoll an und küsste sie auf die Stirn. Auch Anna hatte feuchte Augen.
„Danke, Anna! Ich danke Ihnen von ganzem Herzen!“
Anna nickte. „Du weißt, was ich von dir erwarte?“
Maria seufzte tief. „Muss ich da ganz durch?“
Anna nickte erneut. „Demütige sie, Maria!“, flüsterte Anna und schaute dabei aus dem Fenster. „Sie wird es dir danken, wenn sie es ehrlich meint!“
Maria legte ihren Kopf wieder in Annas Schoß.
„Ich weiß!“
 


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