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Alles auf Ewig!?, Carola Kickers

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Alles auf Ewig!? v. Carola Kickers

„Vampir, du findest, was du suchst, wenn du vor den Augen der Engel bestehst, doch wer wird aus freien Stücken sein Blut für dich vergießen? Welcher Engel wird für dich eintreten? Der, der seine Seele mit dir teilt, wird mit dir untergehen, wenn du jemals wieder tötest.“
 

Es ist Jason gelungen, aus Liebe zu Rita Hold wieder zum Menschen zu werden, dank eines alten Buches aus der Bibliothek von Glasgow. Aber nun ist Rita eine Unsterbliche. Das Schicksal spielt ein übles Spiel, als durch eine Intrige Jason erneut gewandelt und nunmehr zum einzigen Fürsten der Neuzeitvampire mit fast unbegrenzter Macht wird.

Und wer ist dieser Fremde, der ihm plötzlich von den alten Meistern als Mentor zur Seite gestellt wird? Ein angeblicher Halbengel, der behauptet, auf Atlantis bei der Geburt der Vampire zu Beginn der Schöpfung dabei gewesen zu sein! Leander Knight soll dem ungewollten Fürsten beratend zur Seite stehen, doch der Atlanter hat auch eigene Pläne. Genau wie Dr. Connor, der auf der Suche nach der Unsterblichkeit ist und ausgerechnet Rita entführt!

Mehr über die Jason-Dawn-Saga, Hintergründe, Making Ofs und Merchandise auf http://jasondawn-luxaeterna.blogspot.de/

Wörter: 46.979, 143 S.

Keywords: Fantasy, Vampire, Jason Dawn, Dark Fantasy

Link zu Rezension auf www.necroweb.de 

Jason Dawn auf Facebook

 

 

Leseprobe:

„Kannst du sie zu einer von uns machen?“, fragte Duncan Jason gerade heraus. Der zuckte zurück. „Auf keinen Fall werde ich das tun!“ Dabei wusste der junge Vampir selbst nicht einmal, ob er nach dem Biss des Grenzgängers dazu in der Lage gewesen wäre.
„Dann lass dir bloß schnell was einfallen“, zischte Duncan, „bevor die Sicherheitsleute ihren nächsten Rundgang machen. Die Kameras können uns nicht entdecken aber sie.“ Dabei zeigte er auf Rita, die sich jetzt einmischte: „Lasst uns einfach versuchen, hier herauszukommen. Alles ist besser, als weiter das Versuchskaninchen für diese Irren zu spielen!“
„Typisch Rita“, dachte Jason noch. Dann machten sie sich vorsichtig auf den Weg durch das Labyrinth von Gängen und Stockwerken.  

„Halt, stehen bleiben!“
Überraschend waren zwei Wachleute aufgetaucht und standen mit gezückter Waffe bereit, die Eindringlinge zu eliminieren. Aber noch bevor sie den Abzug drücken konnten, waren ihre Kehlen bereits aufgerissen.

Die Vampire, für die die Zeit keine Rolle mehr spielte, bewegten sich jenseits der Zeit mit einer Geschwindigkeit, die für das menschliche Auge nicht zu erfassen war. Rita war erschrocken zurückgewichen. „Jason, nicht!“, hatte sie noch gerufen, als ihre Begleiter sich in Bewegung gesetzt hatten. Doch es war bereits zu spät, auch Jason hatte getötet, wenn auch nicht aus Blutgier, sondern aus Notwehr.
Sie hinterließen ein kleines Blutbad in diesem Konzern, aber wie durch ein Wunder kamen sie unbehelligt ins Freie. Duncans Wagen brachte sie zum Flughafen, wo Rita den nächsten Flug nach Deutschland in den frühen Morgenstunden bekam. Jason war so klug gewesen, Ritas Reisepass aus dem Zimmer von Dr. Connor mitzunehmen, das die beiden Vampire kurz durchsucht hatten.
Der hinter einer Magnettafel versteckte Tresor im Büro war für ihn kein Problem gewesen, Vampire verfügten eben über stärkere Kräfte, als Menschen sie sich vorstellen können. Aus diesem Tresor entwendete er nicht nur Ritas Pass und etwas Geld, sondern auch Liobas Tagebuch und damit die Beweise, auf die Dr. Connor vor kurzem noch so stolz gewesen war. Der jetzige Flug ging zwar nach Berlin, doch das war egal – nur raus aus diesem Land!

Zwei Tage später war Rita zurück in Hamburg, konnte aber aus Sicherheitsgründen nicht mehr in ihre Wohnung zurück. Vorübergehend musste sie bei Jason wohnen. Natürlich informierte sie ihren Chef Kommissar Welsch über die Ereignisse, der sich sofort um eine neue Identität für seine Mitarbeiterin unter dem Deckmantel des Zeugenschutzprogramms bemühte. Welsch war klar, dass er seine Mitarbeiterin durch diesen Vorfall endgültig verloren hatte, denn diese Organisation würde nicht eher ruhen, bis man sie gefunden hatte.
Kurzerhand wurden Rita und Jason ein paar Tage später in ein kleines, unscheinbares Einfamilienhaus im Bezirk Altona einquartiert. Und aus Rita Hold wurde einige Tage später offiziell Karla Hoffmann.

Das ganze Durcheinander dauerte mehrere Wochen und nur Duncan Philips war von Jason eingeweiht worden. Erst nachdem alles sich etwas beruhigt hatte, kamen er und Rita wieder zu klaren Gedanken.
„Weißt du, was ich nicht verstehe?“, fragte Rita eines Abends ihren Freund.
Jason sah auf. „Was?“
„Du musstest mehrere Menschen töten, um mich herauszubringen aus diesem Labor, und ich bin nicht zu einer Vampirin geworden.“
Jason überlegte kurz. „Stimmt, darauf habe ich in dem ganzen Trubel gar nicht mehr geachtet. Vielleicht hat dieses Buch aus Glasgow doch nicht recht. Oder…“ Er hielt inne. Irgendetwas irritierte ihn.
Rita ging zu ihm hinüber. „Was ist los, Jason?“
Der junge Mann atmete tief durch. „Ich weiß nicht … Ich glaube… Ich bin kein Vampir mehr.“ Rita machte große Augen. „Wie bitte?“
„Meine Eckzähne, sie sind weg! Ich glaube, ich bin wieder menschlich!“ Jason rannte ins Bad und betrachtete sich im Spiegel. Seine Gestalt besaß feste Umrisse. Er sah fast aus wie immer. Die leichten Schatten unter den großen, dunklen Augen waren verschwunden. Seine Gesichtsfarbe war die eines gesunden, jungen Mannes. Er öffnete den Mund betrachtete seine Zähne. Sie waren ebenmäßig, wie die eines Menschen. „Das glaube ich nicht…“ Er nahm eine Rasierklinge und schnitt sich leicht in die Hand. „Au, verdammt!“, fluchte er gleich darauf.
Er hatte zum ersten Mal nach so vielen Jahrzehnten wieder Schmerz gespürt und … es floss Blut – sein Blut.
Rita war ihrem Freund gefolgt und hatte die Szene mit Staunen beobachtet. „Wie konnte das geschehen?“, wollte sie wissen.
Jason schüttelte den Kopf. „Ich weiß es nicht. Vielleicht weil ich nicht aus Blutgier getötet habe, sondern nur, um dich zu retten.“
„Eine selbstlose Tat“, murmelte Rite vor sich hin.
Unruhig lief Jason zurück ins Wohnzimmer. Seine Gedanken überschlugen sich. Immer noch erschüttert von dieser Erkenntnis setzte er sich auf das Sofa, den Kopf in beide Hände gestützt.
Rita nahm neben ihm Platz und legte den Arm um ihn.
„Weißt du, was das heißt, Rita?“, fragte er ohne aufzublicken. „Du bist immer noch unsterblich und ich bin ein Mensch. Damit ist unser Zusammensein genauso kompliziert geworden wie früher.“ Rita erstarrte.


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Diesen Artikel haben wir im April 2009 in unser Sortiment aufgenommen.


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