Autoren


Folge uns auf Follow ClubderSinne on Twitter

Am Pranger, Hamilkar Barkas

  • Am Pranger, Hamilkar Barkas
ePub
Mobipocket
pdf
1,99 €
Downloadpreis inkl. 19 % Ust. inkl.

Am Pranger v. Hamilkar Barkas

Am Pranger stehend und hilflos ausgeliefert fühlt sich Yasmin lebendig wie nie zuvor. Die Erkenntnis trifft sie doppelt, denn sie hatte geglaubt, in diesem Dreiecksverhältnis alle Fäden in der Hand zu halten – bis ihre Opfer sich rächen.

Wörter: 6.477, 23 S.

Inhalt: Sex M/F, MM/F, Oralsex M/M, Menage a trois, Sex mit mehreren Partnern, Sex an öffentlichen Orten, Erotik, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, Verführung
 

Leseprobe:

Es war noch nicht einmal zehn Uhr um, und ich hätte gerne noch etwas unternommen, aber ganz gewiss nicht hier. Dieses Freilandmuseum mochte Marcs feuchter Traum sein, aber mich erwartete hier bestenfalls Langeweile und je eher die beiden, besser gesagt, je eher Marc hier fertig war und wir wieder fahren konnten, desto lieber war es mir.
Wir machten uns also auf den Rückweg zum Hotel, als Marc am Rande des  Rathausplatzes in einer dunklen Ecke etwas entdeckte und darauf zusteuerte.
„Schaut euch das mal an“, rief er zu uns herüber und seine Stimme klang in der Stille des Abends, als könne er damit Tote zum Leben erwecken. Steve ging sofort zu ihm herüber und ich folgte ihm widerstrebend, obwohl ich mir nichts sehnlicher wünschte, als endlich von hier weg zu kommen. Die Absätze meiner High Heels verursachten auf dem Kopfsteinpflaster ein Geräusch wie Gewehrfeuer, was schon den ganzen Spaziergang über an meinen Nerven gezehrt hatte. Mit den Schuhen konnte ich gar nicht alleine ins Hotel zurückgehen. Wenn ich mich nicht auf Steves Schulter stützte, hätte ich mir nach ein paar Schritten die Knöchel gebrochen.
Ich brauchte ein wenig, um zu verstehen, was für eine Funktion das Holzgestell hatte, das Marc entdeckt hatte.
Es war einer dieser mittelalterlichen Pranger mit einer Öffnung für den Kopf und zwei für die Hände, in dem die Verurteilten einen Tag lang der ganzen Stadt zur Schau gestellt wurden. Ich hatte nie ganz verstanden, was an der Strafe so furchtbar sein sollte. Natürlich, die öffentliche Demütigung war schlimm, sehr schlimm, aber im Gegensatz zum sonstigen mittelalterlichen Strafenkatalog hatte ich mir im Geschichtsunterricht immer vorgestellt, dass jeder der Verurteilten froh über eine Strafe am Pranger gewesen war. Allemal besser als das Handabhacken, in siedendem Öl braten oder mit glühenden Zangen gezwickt zu werden.
Ich hatte das Holzgestell nicht sofort entdeckt, weil das Brett zum Fixieren des Kopfes und der Hände halb aufgeklappt war.
„Ob das original ist?“, fragte Steve und legte seinen Kopf und die Hände auf die dafür vorgesehenen Öffnungen. „Wie viele arme Kerle hier wohl schon den ganzen Tag stehen mussten, von ihren Nachbarn beschimpft, bespuckt und mit Dreck beworfen?“
„Schlimmer war wohl eher, dass man mit Kot und Steinen beworfen wurde. Im Grunde konnte man mit Leuten, die am Pranger stehen, einen Tag lang machen, was man wollte.“
„Was man wollte“, wiederholte Steve und richtete sich wieder auf. „Probier du mal“, sagte er an mich gewandt.
Ich hatte eigentlich keine Lust, aber da die beiden nicht wieder gehen würden, ehe sie ihren Fund nicht ausgiebig diskutiert hatten, legte ich probeweise meinen Hals auf die halbrunde Öffnung im Holz. Sofort hatte ich ein seltsames Gefühl beim Kontakt mit dem perversen, mittelalterlichen Folterwerkzeug, das allein zum Zweck der Demütigung und Zurschaustellung erfunden worden war.
Obwohl schon seit Jahrhunderten außer Dienst vermittelte der Pranger immer noch ein Gefühl des Ausgeliefertseins.
Steve ließ die andere Hälfte des Brettes über mir zusammen klappen und Marc ein Vorhängeschloss einrasten. Ehe ich reagieren konnte, war ich gefangen.
„Lasst den Scheiß!“, rief ich mit gedämpfter Stimme. „Das ist nicht witzig, Jungs. Hol mich hier raus, du Arsch!“
Aber es war Steve, der entschieden den Kopf schüttelte.
„Sorry, Süße, aber es wird Zeit, dass du eine Lektion verpasst bekommst, die du dein Lebtag nicht mehr vergisst.“
Marc stand neben mir und friemelte mir etwas über den Kopf. Ich kämpfte mit ihm, so gut es ohne Hände und mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit eben ging, und ich wollte eben aus Leibeskräften zu schreien anfangen, als ich merkte, dass ich verlieren würde, doch damit spielte ich Marc nur in die Karten und er hatte mir einen runden Gummiball in den Mund geschoben, den er mit einem Gurt an meinem Hinterkopf festzurrte.
„Wie du siehst, haben wir alles von langer Hand geplant“, sagte Steve. „Na ja, eigentlich war es Marcs Plan, wie du dir sicher denken kannst. Wir sind es einfach leid, wie du uns gegeneinander ausspielst und glaubst, uns in der Tasche zu haben. Du bist arrogant und manipulativ, und ich habe dir im Hotel noch eine letzte Chance gegeben, das hier zu verhindern, aber du hast mich nur ausgelacht und wieder zu manipulieren versucht. Immer spielst du uns gegeneinander aus und Sex benutzt du dabei als Waffe.“
Ich schüttelte heftig den Kopf und wollte widersprechen, doch wegen des Gagballs in meinem Mund bekam ich nur ein Grunzen heraus. Außerdem hatte Steve sich bereits abgewandt.
Inzwischen hatte Marc aus einem Koffer am Fuße des Gestells eine Stange hervor geholt, die eine Schlaufe an beiden Enden hatte. Ehe ich wusste, was er damit im Schilde führte, hatte er bereits eine Schlaufe an meinem Knöchel befestigt, bevor ich mich zu wehren und nach ihm zu treten begann. Ein paar Mal traf ich Marc mit meinen High Heels und die Treffer mussten schmerzhaft gewesen sein, aber davon ließ Marc sich nicht abhalten. Offensichtlich war er bereit, für seine Rache auch den einen oder anderen Tritt in Kauf zu nehmen.
Mit Steves Hilfe gelang es ihm, auch die zweite Schlaufe an meinem rechten Knöchel zu befestigen. Wegen der Stange zwischen meinen Füßen stand ich jetzt mit gespreizten Beinen am Pranger und war vollkommen hilflos. Noch nicht einmal mehr austreten konnte ich.

Steve und Marc standen vor mir und sahen mich einfach nur an. Ihre Blicke waren fest und entschlossen und ohne jede Unsicherheit. Sie überlegten nicht, was sie als nächstes tun sollten, es wirkte, als genössen sie, die erste Etappe ihres Unternehmens erfolgreich gemeistert zu haben.
Selbst Marc konnte mir mit einem Mal fest in die Augen sehen. Ich wusste nicht, weshalb ich mich hilfloser fühlte – wegen des Prangers, der mir jede Bewegungsfreiheit nahm, oder wegen der Entschlossenheit in diesen Blicken.
Dann zogen mich die beiden aus, rissen mir die Kleider vom Leib, bis ich nur noch in Unterwäsche und High Heels am Pranger stand. In Erwartung einer weiteren heißen Liebesnacht mit Steve hatte ich die erotischsten Dessous angezogen, die ich besaß – extra für diese Reisen gekauft. Der Büstenhalter war schwarz und aus transparentem Stoff. Nur die Brustwarzen waren gänzlich bedeckt, wohingegen die Rundung meiner festen Brüste besonders betont wurde. Als ich ihn im Laden anprobiert hatte, hatte ich mich unwillkürlich selber streicheln müssen, so sexy hatte ich mich darin gefühlt. Der Slip waren dünne Riemen, die ein Feigenblatt aus hauchdünner Seide hielten, das meine Scham verbarg, aber meine Blöße nicht bedeckte, sondern sinnlich hervorhob. Dazu hatten sie mir die High Heels gelassen, die meine Waden schlanker machten und meine langen Beine wohlgeformt und elegant erscheinen ließen. Ich bot einen Anblick wie aus einem extravaganten Unterwäschekatalog.
Trotz meiner Lage entfesselten die Dessous sofort ihre beabsichtige Wirkung und ich fühlte mich schön, unglaublich sexy und begehrenswert. Ich ahnte, was für einen Anblick ich den beiden Männern bot, während sie ihre Blicke über meine nackte Haut wandern ließen und mit einem Mal merkte ich, wie sehr mich das erregte. An dem mittelalterlichen Pranger fixiert wurde ich feucht.
 


ePub
Mobipocket
pdf
1,99 €
Downloadpreis inkl. 19 % Ust. inkl.

Diesen Artikel haben wir im Dezember 2011 in unser Sortiment aufgenommen.


Kunden, welche diesen Artikel kauften, haben auch folgende Artikel gekauft:

Andreas neuer Herr, F. J. Krohlow
4,99 EUR
inkl. 19 % Ust.
Sexplosion, Band 1, Morgan Boyd
3,99 EUR
inkl. 19 % Ust.
Die Göttin, Claas van Thijs
5,99 EUR
inkl. 19 % Ust.
Die Loge der Jungfrauen-Jäger, Band 1, Alexis Verron
2,99 EUR
inkl. 19 % Ust.
Die Loge der Jungfrauen-Jäger, Band 3, Alexis Verron
2,99 EUR
inkl. 19 % Ust.
Die Loge der Jungfrauen-Jäger, Band 4, Alexis Verron
2,99 EUR
inkl. 19 % Ust.