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Im Bann der Lilie 1-3, Carol Grayson

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Im Bann der Lilie 1-3 v. Carol Grayson Die Gesamtausgabe!

Marcel Saint-Jacques, als adeliger Bastard verhasst, verlässt das väterliche Schloß und trifft auf seiner Reise nach Paris den mysteriösen Marquis Julien de Montespan. Dieser hat von Anfang an eine Schwäche für den Jungen, nimmt ihn mit auf sein Schloß und als sein Mündel an.

Als Marcel auf einem Maskenball das Opfer eines Mordanschlages seiner Schwester wird, ist der Marquis gezwungen, seinen Schützling in einen Vampir zu verwandeln. Fortan ziehen sie gemeinsam durch die Jahrhunderte, erleben die französische Revolution und begegnen sogar Napoleon.

Als Marcel und Julien getrennt werden, trifft der junge Mann auf einen italienischen Schiffsjungen namens Silvio, der zu seinem Gefährten wird. Das will Julien jedoch nicht zulassen und verfolgt das Paar quer durch Europa, um seinen Marcel zurück zu bekommen. Dabei schreckt er vor nichts zurück ...

Wörter: 82.679, 300 S.

Inhalt: Dark Fantasy, Vampire, Fantasy

 

Die WIR LESEN Büchercommunity schrieb dazu:
 
Struktur und Sprache
Sprachlich sehr ausgereift und manchmal sind mir wundervolle Sätze sofort ins Auge gesprungen. Der sprichwörtliche rote Faden zieht sich durch die gesamte Geschichte des ersten Teils. Alles in allem ein schöner Schreibstil, der auch die Fantasie des Lesers anregt.
 
Zusammenfassend
Eine sehr schöne Novelle, die ich Vampirbegeisterten Lesern gerne empfehlen kann. Durch den malerischen Schreibstil geht während des Lesens die Fantasie auf Wanderschaft.

 
 
Sabrinas Buchwelt schreibt:
 
Meinung:
Dies ist der erste Band der Trilogie "Im Bann der Lilie". Carol Grayson überzeugt durch ihren Einfallsreichtum und ihren wunderschönen bildhaften Schreibstil. In diesem ersten Teil geht es hauptsächlich um das Kennenlernen der zwei ungleichen Männer, die Wandlung Marcels und ihre Trennung und das erste Wiedersehen in den revolutionären Wirren Frankreichs.
Die Geschichte um Marcel und Julien fesselt den Leser und durch den Schreibstil der Autorin, der sehr gut zu dieser Zeit passt, wird man buchstäblich in die Vergangenheit zurückversetzt.
 
Marcel, der so viel Leid und Hass ertragen musste, wächst dem Leser sofort ans Herz, und man kann nicht anders als mit ihm gemeinsam zu leiden, zu bangen und zu hoffen.
Auch die anderen Charaktere und ihre Eigenschaften sind gut ausgearbeitet und detailliert beschrieben, wie z.B Marquis Julien de Montespan, der sich nichts sehnlicher wünscht als in diesem erfrischenden jungen Mann einen Gefährten zu finden, oder auch Elise, die von ihrem Hass zerfressen ist und alles auf sich nimmt um Marcel zu verletzen und sein Glück zu zerstören.
 
Auch die Ortschaften, Begebenheiten und die politische Situation in Frankreich schildert und beschreibt Frau Grayson sehr bildhaft, so dass man sich als Leser ohne Probleme mitten im Geschehen befindet.
 
Auf grade einmal 105 Seiten bekommen wir eine Vielzahl an verschiedenen Inhalten und Spannungsmomenten geboten. Wir erleben Hass, Intrigen, politische Machtkämpfe und eine zarte Liebesgeschichte.
Wie schon gesagt trifft der Leser immer wieder auf Spannungsmomente, die einen fesseln und das Buch viel zu schnell enden lassen. Und dort, am Ende, bleiben wir sprachlos zurück und fragen uns wie es mit Marcel und Julien weitergehen wird.

Leseprobe:

 „Träum süß, meine Prinzessin, bevor das Vergessen dich ereilt.“
Er hatte Fabienne auf die Chaiselongue gebettet, kniete vor ihr und ließ ihren Kopf, der nun wie in Zeitlupe zur Seite glitt, in seiner Armbeuge ruhen. Behutsam strich der junge Mann über die zitternden Augenlider der zierlichen Frau in seinen Armen. Ihre Haut war so bleich und zart wie Porzellan. Genüsslich sog er den Duft ihres süßen Rosenparfüms ein. Seine Nasenflügel bebten. Er konnte den nahenden Tod bereits riechen. Das war jener kostbare Augenblick, wenn die süße Wärme der Haut ein letztes Mal aufglühte, bevor sie für immer erlosch. Bei dieser entzückenden, jungen Baronesse war er sehr vorsichtig vorgegangen. Er wollte nichts zerstören. Schließlich war er ein Ästhet, er liebte und achtete die Schönheit. Vergänglichkeit war ihm hingegen ein Gräuel. Seine rechte Hand folgte der Wange bis hinunter zu dem Gazellen gleichen Hals, der das Siegel seines Kusses trug. Den letzten winzigen Blutstropfen fing er mit seinem Zeigefinger auf und leckte ihn ab. Sie war so ahnungslos in seine charmanten Fallstricke geraten. Es hatte nicht einmal lange gedauert. Fabienne Conechet hatte seinem Auftraggeber im Wege gestanden, ohne es zu wissen. Es ging um ein reiches Erbe. Durch das frühzeitige Ableben der jungen Dame stieg sein Auftraggeber in der Erbfolge an die nächste Stelle. Marcel zog seinen Arm unter dem Kopf seines Opfers hervor und erhob sich. Es war dunkel in dem kleinen, weiß gestrichenen Gartenpavillon, nicht einmal eine einzelne Kerze brannte. Aber das störte ihn nicht. Er konnte im Dunkeln ausgezeichnet sehen. Eine Zeitlang blieb er auf der kleinen Terrasse stehen, genoss den Duft einer lauen Sommernacht und lauschte dem Zirpen der Grillen.
Marcel war von akribischer Sorgfalt, wenn er einen Auftrag erfüllte, und er genoss jeden einzelnen auf seine ganz besondere Weise. Im Laufe der Jahre waren seine Macht und sein Einfluss gewachsen. Der Adel schätzte ihn nicht, er respektierte, ja, fürchtete ihn. Man konsultierte ihn, wenn man unliebsame Gegenspieler oder verflossene Liebhaber, die zuviel wussten, loswerden wollte. Die feinen Damen verbargen ihr Antlitz hinter den bunten Seidenfächern, wenn er sich näherte, zumeist in schwarz gewandet. Nur das Weiß seines Jabots, der Spitzenmanschetten und der Kniestrümpfe bildete einen farblichen Kontrast zu dem schimmernden Stoff seines Gehrocks, der bestickten Weste und seiner Beinkleider. Zu feierlichen Anlässen trug er manchmal ein tiefdunkles Rot. In anderen Farben sah man ihn nie gekleidet. Marcel Saint-Jacques war ein wandelndes Geheimnis. Man flüsterte hinter seinem Rücken von schwarzer Magie und geheimen Riten, nicht ahnend, dass dieser hagere junge Mann jedes Wort selbst auf weite Entfernung hin verstehen konnte. Er war froh, dass man seine Dienste zu schätzen wusste – und fürstlich entlohnte. So war er vor Verfolgung sicher. Der Adel war zu dieser Zeit fasziniert von allem Okkulten und so wie er, Marcel Saint-Jacques, sein Geschäft verstand, gab es für alle Probleme eine todsichere Lösung. Er war ein Auftragskiller par excellence. Er benötigte weder Gift noch eine Waffe. Er selbst war die Waffe. Man nannte ihn hinter vorgehaltener Hand „Le Rédempteur“ – den Erlöser. Er hatte sich seine „Berufung“ nicht ausgesucht, das Schicksal hatte ihn dazu bestimmt. Und er hatte diesem Schicksal zugestimmt. Marcel schloss leise die verglaste Verandatür hinter sich, so. als würde er Rücksicht auf die ewig Schlafende nehmen, und ging langsamen Schrittes davon. Diese Nacht erinnerte ihn an jenen herrlichen Sommer 1667, in dem alles begann ...
 


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