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Ruf der Seelen, Carol Grayson

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Ruf der Seelen v. Carol Grayson

Nach und nach enthüllen sich für Jason Dawn weitere Geheimnisse aus der Vergangenheit der Vampirwelt. Ein geheimer Orden der katholischen Kirche ist immer noch hinter den Seelenlosen her und scheut weder Kosten noch modernste technische Hilfsmittel, um ihnen üble Fallen zu stellen. Jason und Leander, der inzwischen sein engster Vertrauter geworden ist, haben alle Hände voll zu tun, den Frieden zwischen Menschen und Vampiren aufrecht zu erhalten. Aber was tut man mit Verrätern in den eigenen Reihen?

 

Wörter: 33.401, 110 S.

Inhalt: Vampir, Romance, Kurzgeschichten, Dark Fantasy, Kurzgeschichten

Rezension auf www.necroweb.de

Leseprobe:

Allister Abbey lag im Abendnebel. Kardinal Pryce wälzte sich unruhig in seinem Bett hin und her, trotz der Beruhigungstabletten, die die Schwester ihm jeden Abend brachte. In seinen Träumen befand er sich gerade wieder auf der Flucht. Er sah sich wieder auf der Brücke stehen und wollte sich gerade selbst in den Fluss stürzen, als er hoch schreckte. In dem dämmrigen Zimmer konnte er aus schlaftrunkenen Augen eine Gestalt entdecken. Er wollte schreien, doch es kam kein Laut von seinen Lippen. Die Gestalt entpuppte sich als eine große, sehr schlanke Frau mit kurzen blonden Haaren und strahlendblauen Augen, die das blasse Gesicht beherrschten. Sie trug einen kuttenähnlichen Umhang über ihrer Alltagskleidung.
„Bist du, sind Sie… ein Engel?“, stammelte Pryce verwirrt.
Lejla lächelte. „So etwas ähnliches, Monsignore. Ich komme im Auftrag einer höheren Macht. Bitte ziehen sie sich an und folgen sie mir. Wir haben viel zu tun.“ Pryce tat wie ihm geheißen, nicht ahnend, dass er unter dem Bann der schönen Hybridenvampirin stand.
„Wohin gehen wir denn?“, fragte er mit fast kindlicher Neugierde.
„Wir machen einen kleinen Ausflug zur Ruine von Langsley Castle. Dort werden sie mehr erfahren, “ gab Lejla zur Antwort und zog die Kapuze ihres Umhangs über ihren Kopf.
Gemeinsam machten sie sich in diesen frühen Morgenstunden auf den Weg. Lejla sorgte mit ihren vampirischen Kräften dafür, dass niemand, der ihnen begegnete, sich an sie beide erinnern würde. Es war ein ganz normaler Morgen im Kloster. Draußen stand Lejlas Kleinwagen.
Die Ruine der alten Burg lag nur wenige Kilometer weiter auf einem der sanften, grasbewachsenen Hügel, die das friedliche Tal um die Klosterklinik säumten. Ein paar Festungsmauern, ein halbverfallener Wehrturm und das bogenförmige Portal waren noch zu erkennen. Die inneren Räume waren alle zerstört, so dass freie, von Quadersteinen gesäumte Parzellen gebildet hatten, die ebenfalls mittlerweile von Gras und niedrigen Sträuchern überwuchert wurden. Hierin verirrte sich höchstens mal eine Schafherde mit ihrem Hirten.
Der Platz war ideal für Lejlas Plan, den sie im Namen von Lady Alderley ausführte und für den Tod von Kardinal Pryce, der eine notwendige Voraussetzung für das Gelingen war. Die Fürstin hatte damals in Kanada die jungen Hybridin sorgsam auf diese Stunde vorbereitet. Lejla hatte ihre Vorbereitungen völlig emotionslos bereits einen Tag vorher getroffen. Sogar einen einfachen Sarg hatte sie besorgt und eine Schaufel. Darin lag bereits die Tüte mit der Asche der alten Fürstin. Später könnte man diesen für den toten Kardinal brauchen. Dieser war aber jetzt noch recht lebendig und folgte der Vampirin wie eine willenlose Puppe in das Innere der Ruine.
Der Nebel war ein perfektes Versteck für den Schatten, der die Beiden beobachtete. Auch Shane hatte sich vorbereitet. Er hatte sich die Einhornwaffe besorgt und vorsichtshalber die Taschenflasche mit Leanders Blut eingesteckt, das tödlich auf Vampire wirkte. Wenn es sein musste, war er bereit, Lejla zu töten. Gleichzeitig wusste er aber auch, dass Jason sein eigenmächtiges Handeln nicht gutheißen würde. Doch der Fürst der Neuzeitvampire war gerade beschäftigt – mit der schönen Evelyn.
Als der graue Vorhang sich langsam auflöste, sah Shane auf eine seltsame Szene, die sich im Inneren der alten Burg abspielte. Ein geöffneter Sarg, auf dessen silberweißem Satin eine schmutziggraue Substanz lag. Ein ohnmächtiger Kardinal, der neben diesem Sarg lag und in dessen rechter Armvene eine Kanüle steckte, aus der ein dünner Schlauch in den Totenschrein führte.  Lejla hatte das Blut angesaugt und Tropfen für Tropfen floss in die Asche von Lady Alderley. Die Hybridin hatte nun das Buch Azraels in der Hand und murmelte seltsame Worte in einer Sprache, die Shane nicht verstand. Er wunderte sich, das Lejla diese scheinbar problemlos beherrschte. Jemand musste sie ihr beigebracht haben. Langsam ergab das hier alles einen Sinn für ihn. Er musste handeln, noch bevor die alte Fürstin wieder zum Leben erweckt wurde und die gerade geschaffene Ordnung zwischen Vampiren und Menschen in Gefahr brachte!
 


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Diesen Artikel haben wir im März 2010 in unser Sortiment aufgenommen.


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