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Tödliches Begehren, Inka Loreen Minden

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Tödliches Begehren v. Inka Loreen Minden (2. Auflage)

Soft-SM und Thriller in einem:

Reporter Ethan schnüffelt dem undurchsichtigen Casinobesitzer Garbriel nach und gerät dabei in große Gefahr. Als Gabriel ihn erwischt, lässt er sich besondere Strafen für Ethan einfallen ...

Wörter: 56.000, ca. 190 S.

Inhalt: M/M, Soft-BDSM, Erotik, gay, schwul, homoerotisch, gay romance, Abenteuer, Liebe, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, Liebesroman, erotische Literatur

Rezension hier

Leseprobe:

Ethan Hunter saß, wie an beinahe jedem Abend in den letzten Wochen, am Einarmigen Banditen. Der junge Mann besuchte das »Starlight« -Kasino aber nicht, um seiner Spielsucht zu frönen. Im Gegenteil: Eigentlich schenkte Ethan den sich drehenden Walzen mit den bunten Symbolen kaum Beachtung, sondern observierte den großen Mann, dessen Bild sich in der Scheibe des Automaten spiegelte.
Als freischaffender Reporter war Ethan immer auf der Suche nach der Story seines Lebens, und er hoffte sie hier, im »Starlight« , zu finden. Ethan fragte sich, was Gabriel Norton wohl alles zu verbergen hatte, wobei er eine weitere Münze in die Slot Machine warf und den Hebel betätigte, ohne Mr Norton aus den Augen zu lassen. Der große, schwarzhaarige Mann, der einen sehr teuren Anzug trug, war der Sicherheitschef dieses Hauses. Das hatte Ethan schon herausgefunden, obwohl es verdammt schwer war, an genauere Informationen zu kommen, was Gabriel Norton betraf. Aber es konnte sich auszahlen, an dem Mann dranzubleiben. In gewissen Kreisen ging das Gerücht um, dieses Kasino diene nur dazu, Geld zu waschen. Geld, das aus Korruptionen und illegalen Geschäften – womöglich Waffenschmuggel, Drogenhandel und Prostitution – stammte.
Für Ethan musste ja nicht gerade der Pulitzerpreis rausspringen, doch er erhoffte sich, endlich eine Festanstellung bei einer der größeren Zeitungen von New York zu bekommen. Es war beinahe ein Ding der Unmöglichkeit, sich in der größten Stadt Amerikas als Reporter durchzuschlagen. Da musste Ethan der Presse schon einen Knüller liefern, um beachtet zu werden. Wie zum Beispiel ein Verbrechersyndikat ausheben, dachte er sarkastisch. Aber da brauchte er sich nichts vormachen. Das war eine gewaltige Nummer zu groß für ihn. Er würde nie in der oberen Liga spielen.
Dennoch wollte Ethan jetzt unbedingt an der Sache dranbleiben. Er hatte auch schon eine Menge Zeit und Nachforschungen in diesen Fall investiert, um jetzt einfach aufzugeben. Sogar ein kleines Zimmer in einer windigen Spelunke hatte er sich genommen, damit er immer in Nortons Nähe bleiben konnte. Beinahe kam sich Ethan wie ein Groupie vor.
Im Moment hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Er musste dringend zu mehr Geld kommen, aber nicht für sich allein. Nein, er wollte seine Schwester Elena aus New York herausholen, ihr vielleicht ein kleines Häuschen an der Küste kaufen, wo Ethan sie an den Wochenenden besuchen konnte. Elena litt an Asthma, weshalb der Smog, der die Stadt im Hochsommer wie eine Glocke abdeckte, tödlich für sie werden konnte.
Plötzlich versteifte sich Ethans Haltung auf dem Hocker. Er glaubte, ein Kribbeln im Nacken zu spüren. Dasselbe Kribbeln, das er schon seit vielen Tagen fühlte, wenn er vor dem Einarmigen Banditen oder einem anderen Automaten saß. War Gabriel Norton auf ihn aufmerksam geworden, weil Ethan meist nur so tat, als würde er Geld in die Maschinen stecken? Was würde geschehen, wenn ihn die Wachmänner aus dem Kasino »entfernten«?
Schnell warf er eine Münze in den Schlitz und betätigte den Hebel. Es war sein letzter Credit. Ethan war pleite. Aber auch diesmal beachtete er die vorbeirasenden Bilder auf den rotierenden Rollen kaum, denn er sah in der Reflexion der Scheibe, dass Gabriel mit raumgreifenden Schritten in seine Richtung marschierte!
Ethans Hände zuckten. Wenn der Mann tatsächlich einem Verbrecherring angehörte, war er verdammt gefährlich! Mit zitternden Fingern fuhr sich Ethan durch sein hellbraunes Haar und versuchte so zu tun, als würde er sich auf das Spiel konzentrieren. Dann legte er die feuchten Hände wieder auf seinen Oberschenkeln ab.
Ob man ihm anmerkte, dass er normalerweise nicht in dieses Kasino passte? Den teuren Anzug hatte er in einem Auktionshaus erstanden, und seine schwarzen Schuhe spendierte ihm Elena letztes Jahr zu Weihnachten. Eigentlich sah er ganz passabel aus ...
Je näher Gabriel kam, desto heftiger schlug Ethans Herz. Aber der Sicherheitschef ging knapp an Ethan vorbei zwischen zwei Automaten hindurch, um sich mit einem Mann zu unterhalten, der ein Stück abseits stand und das Treiben im »Starlight«  mit Argusaugen beobachtete. Es war ein Mitarbeiter der Security, wusste Ethan, denn auch der noble Anzug des Typen konnte nicht verbergen, dass sich darunter eine Kraftmaschine befand und mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine geladene Waffe.
Stockend holte Ethan Luft, denn jetzt hatte er direkten Blickkontakt zu Gabriel Norton, der keine fünf Meter von ihm entfernt stand. Leider konnte er nicht verstehen, was Norton mit dem Wachmann besprach, dafür waren die Slotmaschinen zu laut.
Ob Gabriel dem Typen jetzt sagte, dass er hier nichts zu suchen hatte?
Ethans Puls beschleunigte sich zunehmend, denn Gabriel Norton sah ständig zu ihm her. Aber der Blick, mit dem er Ethan bedachte, gab ihm wieder Hoffnung. Er hatte gehört, Gabriel wäre Männern nicht abgeneigt. Ein Callboy, den Gabriel einmal zu sich bestellte, hatte Ethan das geflüstert. Ethan unterhielt natürlich nur aus beruflichen Gründen Kontakt zur Szene, denn wenn er einen Liebhaber wollte, bekam er einen, ohne dafür zu bezahlen. Er war bei den Männern schon immer ein begehrtes Lustobjekt gewesen, und er hatte nichts dagegen, dass sie auf ihn abfuhren. Sex war für ihn wie ein Lebenselixier. Ethan war jung und hatte einen ansehnlichen Körper ... Also warum sollte er nicht Spaß haben?
Je älter er wurde, desto mehr vermisste er allerdings eine feste Partnerschaft. Ethan wollte am Morgen neben jemandem aufwachen und sich am Abend zum Fernsehschauen an einen warmen Männerkörper kuscheln. Aber aus seinen gelegentlichen Treffs hatte sich selten mehr entwickelt. Zudem war auch nie der richtige Partner dabei gewesen, an dem er nicht schon nach kurzer Zeit das Interesse verloren hatte. Die Wenigsten konnten ihm das geben, wonach er sich sehnte: Liebe, Geborgenheit und ab und zu einen guten Fick. Mehr verlangte er doch nicht. Und dieser Norton wäre genau sein Typ ... Verdammt, warum waren die gut aussehenden Kerle entweder Heten oder hatten Dreck am Stecken?
Ethan hatte Gabriels Blicke schon oft auf sich gespürt. Mittlerweile erkannte er die Signale eines Mannes, der auf der Suche nach Sex war. Hoffentlich irrte er sich auch bei Gabriel diesbezüglich nicht. Das konnte die Gelegenheit sein, um an Gabriel ranzukommen und mehr über ihn zu erfahren. Der große Mann starrte immer noch mit seinen eisblauen Augen zu ihm her und verabschiedete sich dann mit einem Kopfnicken von dem Wachmann.
Hilfe, Norton kam direkt auf ihn zu! Ethan vergaß zu atmen; sein Herz setzte einen Takt aus, nur um danach doppelt so schnell zu schlagen. Gabriel fixierte ihn mit einem kalten Blick und streifte mit dem Arm leicht Ethans Schulter. Er konnte Nortons Aftershave riechen und Ethan nahm einen tiefen Zug des markanten Duftes, worauf ihm leicht schwindlig wurde.
»Wenn Sie mir bitte folgen würden, Mr Hunter«, sagte Gabriel Norton mit dunkler Stimme, während er an ihm vorbeiging.
Ethans schluckte. Woher kannte der Mann seinen Namen?


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