Das erste Mal v. Veronique Martell
Wieder einmal fasziniert Martell mit ihren Einblicken in die weibliche Psyche.
Hier läßt sie uns an den ersten Erfahrungen einer jungen Frau mit einer sehr dominanten Partnerin teilhaben. Ein aufregendes und spannendes Abenteuer zwischen zwei Frauen...
Wörter: 3.516, 11 S.
Inhalt: Sex F/f
Keywords: Erotik, BDSM, Erziehung, Züchtigung, Dominanz, FemDom, lesbisch, Verführung, erotische Geschichten, Kurzgeschichten
Leseprobe:
Sie sah mich nicht an, zumindest nicht mit diesem „Erkennungsblick“, der zeigte, dass ich ihr auch gefiel. Mist, ich fiel also nicht sofort in ihr Beuteschema. Ich wusste, dass ich jetzt besser die Finger von ihr lassen sollte, aber nein, da war in mir dieser Zwang, dieses Entschlossensein, sie dennoch zu „bekommen“, wenn ich mich nur genug bemühte. Vielleicht war sie kurzsichtig und hatte mich nicht richtig wahrgenommen? Egal, ich fand heraus, wer sie war und meldete mich bei einem ihrer Workshops an. Ich wollte sie erjagen, meine Beute, die mich beschäftigte in unzähligen Phantasien, die in - ich weiß nicht mehr wie vielen - Orgasmen „von eigener Hand“ die Hauptrolle spielte…
Der Workshop endete damit, dass ich beim Abschlussfest mit ihr tanzte. Ich hatte sie aufgefordert und dann meinen Körper an ihren geschmiegt, na ja, vielleicht auch eher gepresst. Sie war wie der weibliche Traum meines Prinzen, ich war endlich angekommen, am Grunde meiner wirklichen Sehnsucht. Eine maskuline Frau, eine Butch, ein Tom-boy, whatever, diese Mischung aus männlich und weiblich warf mich um, ich wurde schamlos, ich benahm mich wie eine hemmungslose Frau einem Mann gegenüber und - es funktionierte. Wir verabredeten uns. Ich schwebte im siebten Himmel. Eine Woche später hatte ich immer noch an fast nichts anderes als den Sex mit dieser Frau gedacht und betrat, sexuell aufgedreht bis zum Nichtmehraushaltenkönnen die Disco, in der ich sie treffen sollte. Sie war bereits da und ich war sofort wieder überwältigt von dem Gefühl, das sie in mir auslöste. Wir tanzten, redeten kaum. Auf der Tanzfläche spürte ich ihre Arme, ihre Hände, ihre Nähe wie pure Sex-Energie. Ich betrank mich etwas im Laufe des Abends, meine Schamgrenzen verschoben sich, ich bewegte mich lasziv und fast obszön mit ihr, meine Erregung gefiel mir, ich fühlte mich geil, einfach nur geil und nass...
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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 21. August 2008 in unseren Katalog aufgenommen.