Die Wildkatze v. A. R. Sinnlich
Onyx und Candy streifen nachts gerne durch die Lesbenszene San Franciscos. In dieser Nacht trifft Candy auf Wildcat, deren animalischer Sexappeal sie feucht und willig werden läßt. Und so liebt Wildcat ihre Gespielinnen! Doch Onyx will nicht ausgeschlossen werden und folgt den beiden Frauen in Wildcats Wohnung...
Wörter: 3.922, 13 S.
Inhalt: Sex F/F, F/F/F, leicht BDSM, lesbische Liebe, lesbisch, Liebe, Frauen, Romance, Kurzgeschichten, Frauenliebe
Leseprobe:
„Was zum Teufel ist das denn?"
Candy setzt das Glas ab und wollte den Namen des Cocktails nennen, als sie in zwei grünbraunen riesigen Augen versank. Vor ihr stand eine Frau, die aussah wie die leibhaftige Angelina Jolie! Sie war von Kopf bis Fuß in schwarzes, enges Leder gekleidet. Sie sah aus, als sei sie gerade von einem sehr schnellen Motorrad gestiegen und hätte sich in die Bar gebeamt, aber sie hatte keinen Helm dabei. Candy verschluckte sich vor Schreck und stellte schnell das Glas auf der Theke ab. Das Angelina-Double grinste sie belustigt an, bevor sie ihr beherzt auf den Rücken klopfte. Sofort beruhigte sich Candys Hustenreiz. Trotzdem brachte sie keinen Ton heraus.
„Schmeckt das rosa Zeug wenigstens?", fragte die andere interessiert.
Candy nickte ziemlich übertrieben.
„Oh, so gut?" Die grünbraunen Augen verengten sich, als die aufregende Fremde lächelte. "Und darf ich mal probieren?“
„Sicher!", krächzte Candy und schob das Glas zu ihr hinüber. Doch die ignorierte es, trat auf Candy zu, umfasste sanft mit den Fingerspitzen ihren Hinterkopf und küsste sie mit diesen wahnsinnig schönen, vollen Lippen auf den Mund. In Candys Ohren rauschte das Blut. Sie wurde geküsst! Von einer Frau, die aussah wie ein Filmstar! Nach der ersten Sekunde des Erstaunens ergab sich Candy. Es war ihr egal, ob es die richtige Angelina Jolie war oder eine menschliche Wildkatze, die dem Star täuschend ähnlich sah. Zuerst küssten sie sich sanft mit geschlossenen Lippen, dann öffnete die Doppelgängerin den Mund und leckte leicht über Candys Lippen, die sich daraufhin sofort öffneten. Die Leidenschaft erfasste beide und sie stürzten sich in einen wilden, tiefen, nassen, sexy Kuss.
„Ähem, darf ich mal kurz stören?", unterbrach Onyx, die vom Billard augenblicklich genug hatte, als sie bemerkte, was Candy für einen Fang gemacht hatte.
Die beiden Küssenden lösten sich nur langsam, fast widerwillig, voneinander. Candy hatte bereits nur durch diesen Kuss das Gefühl auszulaufen und auf ihrem Barhocker herumzuglitschen.
„Was liegt an, Baby?", knurrte die Fremde nicht gerade freundlich in Onyx’ Gesicht.
„Na ja, sorry, aber du küsst gerade mein Mädchen!", sagte Onyx frei heraus.
„Spinnst du?", zischte Candy entsetzt. Was sollte das? Wollte Onyx ihr etwa aus Neid diese Nummer versauen? Schließlich waren sie und Onyx nicht fest miteinander zusammen, es gab keine Besitzansprüche zwischen ihnen.
Candys Angebetete grinste jedoch nur. „Werdet ihr euch mal einig!" Sie bestellte ein Bier.
„Lass mich nur machen ...", flüsterte Onyx Candy zu und grinste siegessicher.
„Hey du, wir sind uns einig. Wir waren uns noch nie einiger, sozusagen", sagte sie aufgekratzt zu der Fremden.
Das Filmstar-Double nahm einen tiefen Zug aus der Flasche und wandte sich wieder den Frauen zu. „Ah ja?" Sie wirkte leicht desinteressiert. Ihr Blick schweifte durch den Raum, der voller Lesben war, die ihr buchstäblich zu Füßen lagen und sie mit offenen Mündern anstarrten.
„Wir sind Candy und Onyx. Und ab und an steigen wir miteinander in die Kiste. Aber heute Nacht überlasse ich Candy deiner Obhut und Fürsorge. Bloß werde ich dabei sein und auf sie aufpassen." Onyx zwinkerte Candy zu, die sowieso keinen klaren Gedanken mehr fassen, sondern nur immer auf die prallen Lederbrüste ihres Gegenübers starren konnte.
„Hmmm ..." Die Schöne trank ihre Bierflasche in einem Zug leer, stellte sie auf die Theke, rülpste vernehmlich und sagte: „Einverstanden! Wenn die Kleine eine Aufpasserin braucht, meinetwegen. Mich stört das nicht. Ich bin übrigens Wildcat." Ihre Augen sprühten grüne Funken, während sie in die Innentasche ihrer Lederjacke griff und etwas Glitzerndes hervorzog. Mit einer geübten, schnellen Handbewegung streifte sie der vor Erregung zitternden Candy ein nietenbesetztes, schwarzes Lederhalsband um den Hals. Sie verschloss es und befestigte eine Lederleine daran. Sie zog bestimmt an der Leine, und als Candy schwer atmend vor Erregung von ihrem Hocker sprang, lächelte Wildcat Onyx siegessicher an. „Sehr gehorsam, dein Mädchen!", sagte sie und Onyx nickte stolz.
Ohne ein weiteres Wort verließ Wildcat die Bar, Candy folgte ihr an der kurzen Leine. Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Sie war nass, zwischen ihren Schamlippen sammelte sich der Saft, weil sie spürte, wie gefährlich diese Wildkatze war. Und Candy liebte die Gefahr!
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Diesen Artikel haben wir am Freitag, 23. Januar 2009 in unseren Katalog aufgenommen.