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Dirty Short Stories, Magnus Molasky

  • Dirty Short Stories, Magnus Molasky

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Art.Nr.: 5196
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Standardformat (eBooks: PDF, Hörbücher: MP3; weitere Formate: siehe unten)

Dirty Short Stories v. Magnus Molasky


Wenn die Nachbarin dreimal klingelt, dann braucht sie entweder frische Eier, Hilfe oder beides. Ist im Haus eine Sicherung heraus geflogen und wird nach der Ursache zuerst im Schlafzimmer gesucht, dann ist ein Kurzer in der Hose unwahrscheinlich.

Wörter: 19.128, 65 S.

Inhalt: Dirty Talk, Sex M/F, MM/F, Erotik, Sexgeschichten, Sex Stories, Kurzgeschichten, erotische Geschichten, Dirty Talking

 

Leseprobe:

Seit zwölf Jahren bin ich jetzt verheiratet. Ich habe eine wundervolle Frau und zwei Kinder. Als Ehemann gerät man schneller in die zweite Reihe, als man denkt. Das bedeutet kurz und knapp, man schafft die Kohle ran und übt sich in Verständnis. Eine Frau kümmert sich intuitiv um ihre Kinder bis zur Erschöpfung und dafür lieben wir sie. Blöde nur, dass die partnerschaftliche Zweisamkeit zu kurz oder gar abhanden kommt. Männer haben auch intuitive Fähigkeiten, vor allem seit es das Internet gibt oder konkreter, den Chat. Oft bleibe ich deshalb abends noch etwas länger im Büro.

Seit geraumer Zeit stellte ich fest, dass ich im Büro und zuhause gereizt, ungerecht und aggressiv mit meinen Mitmenschen umging. Neudeutsch würde man das zickig nennen. Die Ferndiagnose meiner alten Chat-Freundin Abspritzautomatin war simpel aber zutreffend. Ich machte einen ungefickten Eindruck auf sie, und das wollte ich ändern. Mit meiner Frau brauchte ich erst gar nicht anzufangen, denn die schläft neuerdings nicht mehr bei mir, sondern mit den Kindern zusammen in einem Französischen Bett im Gästezimmer. Ein Überbleibsel der Wochenenden bei Oma, die den Kindern abgewöhnte, in ihren eigenen Bettchen zu schlafen (… wer weiß, für was es später einmal gut ist?).

Nutten? Fehlanzeige, hört mir damit auf. Nicht, dass ich etwas Persönliches gegen diese Ladys hätte! Nein, aber wer will diese sterilen Nummern als Sex bezeichnen? Sex bekommt man bei einer Gretel überhaupt nur dann, wenn Geld keine Rolle spielt.

So kam ich zu der Einsicht, dass es für einen vernachlässigten Ehemann am besten wäre, sich um eine vernachlässigte Ehefrau zu kümmern. Nun chattete ich vormittags während der Arbeitszeit, denn Hausfrauen haben Zeit, wenn der Mann auf der Arbeit ist und die Kinder in der Schule sind. Im Chat gab ich mir den Namen G-Wolf. Damit chattete ich einfach ein paar Girls an und siehe da, es klappte.

Mit einem Girl namens Sieben-Schwanz-Jenny lief es gleich wie geschmiert. Einen Hinweis auf ihren markigen Nicknamen fand ich in ihrem Profil. Dort schrieb sie, dass sie nur jenen Männern antwortet, die potent genug wären, es Jenny mindestens sieben Mal hintereinander zu besorgen. Das zog mich an, wie eine Klebefalle die Fliegen. Nach ihrem Profil zu urteilen war sie fünf Jahre jünger als meine Frau. Mit Jenny hatte ich sofort finsteren Spaß, denn wir hatten den gleichen Humor. Unsere Tabus waren nur unsere Ehepartner und unsere Kinder. Wir trafen die Abmachung, sie niemals zu erwähnen. Nach einer Weile waren wir so vertraut, als würden wir uns schon ewig kennen.

Jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit freute ich mich bereits auf unseren Chat, der immer vormittags gegen 10:00 Uhr für etwa eine Stunde lief. Schnell wurden wir offen miteinander, was kein Problem für die SS-Jenny war, wie ich sie nannte; denn als ich ihr schrieb, dass ich sie gerne billig geschminkt, in einem schwarzen Lackmantel, mit Overknee-Stiefeln und roter Lackknautsch-Handtasche in die Kurve stellen würde, war sie hell auf begeistert. Obwohl ihre Ehe schon lange eingeschlafen war, gelang es mir mit meiner schmutzigen Fantasie, sie wieder richtig in Fahrt zu bringen, denn sie mochte es, wenn ich ihr in aller Ausführlichkeit schrieb, wie ich es am liebsten mit ihr treiben würde.



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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 04. Mai 2011 in unseren Katalog aufgenommen.


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