Einsam, bi-sam, dreisam (Teil 4), Benjamin Larus
Einsam, bi-sam, dreisam (Teil 4) v. Benjamin Larus
Teil 4: Dreikönigstreffen
Die "Fastenzeit" ist vorbei!
Endlich sind Ben und Guido wieder vereint. Wie ausgehungert fallen beide übereinander her.
Und auch Annika ist aus dem Urlaub zurück und möchte sich bei Ben für das Katzensitting auf reizvolle Art bedanken. Sie ahnt ja nicht, daß nicht nur einer, sondern zwei sehr potente und sexbesessene Männer bei ihr auftauchen werden ...
Wörter: 19.052, 63 S.
Inhalt: Sex M/F, M/M, MM/F, oral, anal, DP, Bisexualität, bisexuell, Dessous, erotische Literatur, erotische Geschichten, Verführung, Kurzgeschichten, erotisches eBook, erotisches eBuch, Erotik eBook, Erotik eBuch
Leseprobe:
„Wirklich, das ist eine Hitze hier …!“ Ich schüttelte ungeduldig den Kopf und klopfte Guido mit dem Handrücken gegen die Schulter. „Komm, zieh mal dein Hemd aus!“
„Das lässt du schön bleiben!“, beeilte sich Annika auszurufen, aber mein Schatz ließ sich nicht zweimal bitten. Scheinbar gelassen schaute er an sich hinunter, öffnete in aller Ruhe, aber unbeirrt Knopf um Knopf, zog dann den Saum aus dem Hosenbund und reichte mir das Hemd. Darunter war er nackt.
Guido wusste genau, wie er sich am wirkungsvollsten präsentieren konnte. Er schaute weder triumphierend in die Runde, noch setzte er eine finstere Möchtegern-Rocker-Visage auf, er starrte Annika nicht in die Augen, und irgendwelche verkrampften Bodybuilder-Posen versuchte er schon gar nicht. Gelassen und mit einem unverfänglichen Lächeln um die Lippen ließ er seinen Blick über den schönen, braungebrannten Frauenkörper vor sich im Wasser schweifen, dabei schaffte er es, seine Arme einfach locker zur Seite hängen zu lassen und die Nacktheit seines wundervollen Oberkörpers als das Natürlichste der Welt erscheinen zu lassen. Ein seufzendes Aufatmen ließ sein Waschbrett ein einziges Mal heftig anschwellen und sich wieder lockern, ein unterdrücktes Gähnen (das ich ihm in diesem Moment nicht abkaufte!) provozierte eine scheinbar unwillkürliche Bewegung mit dem rechten Arm, sodass Bizeps und Deltoideus kurz, aber eindrucksvoll hervortraten, ansonsten jedoch stand er einfach da, wartete geduldig ab – und genoss natürlich trotzdem unsere Blicke, das war mir völlig klar!
Ich schaffte es, den meinen kurz von ihm loszureißen und, ohne den Kopf zu Annika zu wenden, deren Gesichtszüge zu studieren. Sie waren ihr eindeutig entglitten, mit großen Augen und weit geöffneten Lippen bewunderte sie den perfekt modellierten Torso eines echten Adonis.
„Na“, brach ich triumphierend die sekundenlange Stille, „schon mal so ein Bild von einem Männerkörper gesehen?“ Ich beherrschte mich nur mühsam, nicht augenblicklich von hinten meine Arme um Guidos Thorax zu schlingen und ihm einen dicken Kuss auf die muskulöse Schulter zu drücken. Das ist mein Freund, tönte es in meiner stolzgeschwellten Brust!
Annika war wohl doch zu beeindruckt, um die Rolle der empörten Dame durchzuhalten, welche sich in ihrer Intimsphäre gestört sah. Mit ernstem Blick schaute sie unverwandt am Oberkörper meines Geliebten empor, schien zunächst langsam den Kopf schütteln zu wollen, plötzlich aber hielt sie inne und sagte leise und ein bisschen trotzig: „Doch!“ Dann fügte sie mit einem verhaltenen Grinsen hinzu: „Ich weiß nur nicht mehr, wo das war – auf dem Titelblatt von Men’s Health oder in irgendeiner Buttermilch-Reklame …?“
Ihr mehr oder weniger cooler Spruch vermochte vor allem bei ihr selbst die gröbsten Spannungen zu lösen, wir beiden Männer hatten uns auch zuvor schon alles andere als unwohl gefühlt. Was hätten wir auch zu verlieren gehabt?
Mir blieb nicht verborgen, dass auch in Annikas Körperhaltung eine vorsichtige Wandlung eintrat. Ihre Schenkel rieben sich im Wasser wieder ganz leicht aneinander, und der Unterarm, welchen sie zuvor beinahe krampfhaft auf ihre Brustspitzen gedrückt hatte, begann ebenfalls mit kaum merklichen Bewegungen zärtlicherer Art – unwillkürlich, da war ich mir sicher.
„Und das ist erst der halbe Kerl!“, verkündete ich nun gewichtig. „Wart nur, bis du erst seine Goldrute siehst!“
Guido lupfte etwas seine Arme und ließ es zu, dass ich mit beiden Händen von hinten um seine Taille herum nach vorne langte und mich sogleich an seiner Gürtelschnalle zu schaffen machte. Annika Augen wurden größer und größer, sie öffnete den Mund, sagte aber nichts.
Ich löste nacheinander die Knöpfe und zog ihm die Jeans, ohne zu zögern, bis zu den Knien herunter, ließ unserer Zuschauerin aber nur wenig Zeit, den kräftigen Ansatz der stählernen Schenkel zu bewundern oder sich auf den überwältigenden Anblick vorzubereiten, den das grotesk aufgespannte Zelt vorne in den engen Boxershorts verhieß. Ich selbst stand nun so dicht hinter meinem Liebsten, dass mein Kinn auf seiner linken Schulter ruhte, ich über diese hinweg an ihm hinunterschauen und sehen konnte, wie der blau-weiß gestreifte Stoff bis zum Äußersten gedehnt wurde. Sicher, das war zu erwarten gewesen, dass der Anblick der tollen, nackten Frau dort in der Wanne meinen Freund alles andere als kalt lassen würde!
Auch ich war natürlich mehr als erregt, und als mir aus Haaren und Poren Guidos vertrauter, betörender Duft so unmittelbar in die Nase stieg und ich seine Hitze spürte, wurde ich zunehmend ungeduldiger.
Ich hakte meine Daumen unter den Gummibund und streifte die Unterhose mit einem so kräftigen Ruck über seine Schenkel, dass ich ihn ein deutliches Aufstöhnen unterdrücken hörte, als sein riesiger Schwanz heraussprang und vor seinen Leisten herumwippte wie irgendein massiges, aber vom Schlaf noch benommenes Tier, welches sich zunächst ans Tageslicht gewöhnen musste und seine Bewegungen noch nicht ganz zu kontrollieren vermochte.
„Oh, mein Gott!“, entfuhr es Annika unvermittelt, und schwer atmend schaute sie mit uns zusammen zu, wie das fleischige Monstrum zwei, drei Male schwerfällig hin- und herwackelte, um sich dann unaufhaltsam emporzupumpen.
„Wenn du sehen willst, wie er in Sekundenschnelle zur Maximalgröße anwächst, nimm endlich die Hand da weg und zeig ihm deine Titten!“, beeilte ich mich zu sagen und merkte, dass auch ich meiner Stimme nicht mehr die angestrebte Souveränität zu verleihen vermochte.
Ohne den Blick von dem sich mehr und mehr in bizarrer Aufwärtskrümmung zwischen Guidos Schenkeln emporreckenden Prachtstück lösen zu können, ließ Annika den linken Arm ein Stück zur Seite rutschen, aber nur, um dann scheinbar gedankenverloren mit feuchten Fingern über ihre nun sichtbare, hart aufgerichtete Brustwarze zu gleiten. Als sie diese mit plötzlichem Druck kurz zwischen Daumen und Zeigefinger zusammendrückte und dann begann, ihre rechte Brust zu streicheln, das pralle, nass glänzende Fleisch beinahe ungeduldig zu drücken und zu massieren, da merkte ich, wie ein deutlicher Schauer den Körper meines Geliebten durchbebte. Fürwahr, dieser Anblick war dazu angetan, auch noch das letzte Blutgefäß seines stattlichen Geschlechtsteils mit pulsierendem Lebenssaft zu füllen!
Die fett aufgeblähte Eichel am oberen Ende des pochenden Krummschwertes zeigte nun übermütig geradewegs zur Decke, und ich konnte nicht widerstehen, meine Fingerspitzen ganz unten um die Wurzel zu schließen und die Penishaut so fest zurückzuziehen, dass jene blutvoll erglühende Kuppe vom letzten Rest Vorhaut entblößt wurde und sich in ihrer ganzen, formvollendeten Schönheit unseren hingerissenen Blicken präsentierte.
So voll und ganz Annika von dem Anblick des wundervollen Genitals in Bann gezogen war – als ich Guido dort unten berührte und er dies nicht nur bereitwillig hinnahm, sondern mit einem dankbar-lustvollen Seufzer quittierte, schien sie doch für einen Moment zu stutzen und warf mir einen verwirrten Blick zu. Als ich diesem aber unbekümmert standhielt und ihr umso frecher entgegengrinste, schüttelte sie halb ratlos, halb anerkennend den Kopf.
„Wow!“, stieß sie mit flackernder Stimme hervor, und ich sah, dass auch die Hand in ihrem Schoß mittlerweile recht unruhig wurde. „Was für ’ne Art Freunde seid ihr denn?“
Ich lachte verhalten auf und presste mich noch fester an die Schulter meines Liebsten. „Hörst du, Guido?“, raunte ich ihm überspitzt zu. „Sag’s ihr!“
An Stelle irgendeiner Erklärung – seit Betreten der Wohnung hatte er noch immer kein Wort gesprochen – wandte dieser mir das Gesicht zu, schenkte mir ein seliges Grinsen, und dann berührten sich unsere Münder. Es war weniger ein Kuss denn ein Sich-Suchen der Kiefer, ein Nacheinander-Schnappen mit übermütig geöffneten Lippen, ein verspieltes Züngeln, und doch musste auch für eine nicht gerade übermäßig sensible Beobachterin wie Annika klar daraus hervorgehen, dass zwischen uns mehr als bloß freundschaftliche Intimität herrschte.
„Ihr seid ja echt cool drauf!“, hauchte sie und schüttelte abermals den Kopf, diesmal offensichtlich auch mit einer gewissen Resignation, als reiche das vorwiegend durch andere Körperregionen strömende Blut nicht aus, um ihr Gehirn mit genügend Sauerstoff für weiter reichende Betrachtungen zu versorgen.
Ich drängte noch weiter nach vorne, genoss das Gefühl, mit dem sich die feste Beule vorne in meiner Jeans zwischen Guidos nackte Hinterbacken drückte, und schob ihn nun vollends so weit vor, dass seine Knie auf dem Rand der Badewanne ruhten und der pralle Schwanz direkt über Annika zuckte und bebte. Ich packte diesen etwas fester um die Wurzel, was die fette Kuppe, soweit dies noch möglich war, sich abermals heftig aufplustern ließ, und schwenkte das schwere Stück Fleisch einige Male provozierend hin und her. Guido zog scharf die Luft ein, ließ seinen Kopf in den Nacken fallen und gegen meine Wange sinken, und mit einem wohligen Kribbeln registrierte ich, wie seine Hände suchend nach hinten fassten und sich seitlich um meine Arschbacken schlossen.
Ich warf Annika einen lüsternen Blick zu. „Hier“, flüsterte ich, „Anfassen erlaubt!“
Diesen Artikel haben wir am Freitag, 11. Februar 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
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