Geständnisse v. Saskia Hennig
Die temperamentvolle Sandra berichtet ihrer besten Freundin Janine am Telefon von ihren Heiratsplänen.
Ein perfekter Zeitpunkt, um sich noch einmal an all die pikanten und aufregenden Abenteuer zu erinnern, die sie in den vergangenen Jahren mit diversen Männern hatte...
Was nun enthüllt wird, bringt bald die Telefonleitung zum Glühen!
Wörter: 23.452, 58 S.
Inhalt: Sex M/F, Erotik, Romantik, Sexgeschichten, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, Verführung
Leseprobe:
Ich zog die Decke über die kalten Füße, trank noch einen Schluck Wein und lächelte leise vor mich hin, während Janine von unserem ersten Job erzählte, bei dem wir beide uns kennengelernt hatten, sie und ich. In Gedanken war ich jedoch noch einmal auf dem Weg ins Schwimmbad.
...
Es war heiß, der Schweiß stand mir auf der Stirn und im Sinn stand mir eigentlich nur eines: Wasser.
Ich hatte mich früher als sonst aus der Uni gemogelt, in meinem Auto waberte die Hitze und ich bekam fast keine Luft. Es war doch erst Juni, wie konnte es nur so heiß sein?
Ich ergatterte den anscheinend letzten Parkplatz des Freibades und schleppte mich durch die Sonne zum Eingang. Meine Punktekarte hatte ich natürlich vergessen ... na, dann musste es eben in bar gehen. Wenn nur die Schlange nicht so lang gewesen wäre. Halbe Meter weise robbte sich die Schlange auf die Kasse zu. Wie nervig!
Ich blies eine Haarsträhne aus der Stirn, die sich immer wieder frech in mein erhitztes Gesicht stahl. Warum nur wollte die nicht im Zopf bleiben? Ich nahm den Bügel meiner Sonnenbrille in den Mund, um beide Hände frei zu haben. Mühsam quetschte ich meine Haare durch das schon etwas ausgeleierte Gummi und als ich wieder aufsah, fiel mir beinahe die Brille aus dem Mund.
Oh my God!
An der Wand mir fast gegenüber lehnte die heißeste Versuchung in Männergestalt des Sommers: Schon braungebrannt, lange Beine in locker sitzenden Jeanshosen, im T-Shirt. Muskeln zum Niederknien, kurze braune Haare und ein absolut unverschämtes Grinsen auf dem Gesicht. Die Augenfarbe? Keine Ahnung. Egal. Mein Herz setzte aus, denn er lächelte mich direkt an.
Hektisch überprüfte ich meine Frisur. Frisur? Oh nein ... Und sicherlich hatte ich von der Sonne schon wieder unzählige Sommersprossen auf der Nase. Ich war verschwitzt und mein Rock war eigentlich ein wenig zu kurz...
Doch, was machte es schon? Ich lächelte so kokett wie möglich zurück und kramte dann verlegenheitsmäßig in meiner Tasche.
Dem Himmel sei dank, wenigstens meinen neuen tollen Bikini hatte ich eingepackt. Wenn ich dem Kerl im Bad denn noch einmal über den Weg laufen sollte, hätte ich ihm wenigstens etwas zu bieten.
Er musterte mich von Kopf bis Fuß, und ich setzte schleunigst meine Sonnenbrille wieder auf. Dann ging er sexy - oh so sexy! - mit männlich elastischen Schritten zum Durchgang für Punktekarten und verschwand. Ach, hätte ich doch meine Karte dabei gehabt, dann wäre ich direkt hinter ihm her gegangen. Ich seufzte und rückte dem Kassenhäuschen wieder ein wenig näher.
Weitere fünf Minuten später war ich endlich auf dem Weg zu den Umkleidekabinen. Eine Reihe nach der anderen ging ich ab. Keine frei. Konnte das wahr sein? Ich wäre bereit gewesen, eine arme alte Frau aus der Kabine zu zerren, wenn ich nicht endlich eine freie weiter hinten entdeckt hätte. Hurra! Auf den letzten Metern zog ich bereits an meinem T-Shirt und fummelte meine Sonnenbrille in die Tasche - erfahrungsgemäß sind diese Kabinen reichlich eng, es war angeraten, nur keine unnötigen Aktionen zu starten, wie auf den Boden gefallene Schlüssel, Marken oder Brillen aufzuheben.
Ah, eine Kabinentür vor der angestrebten stand ebenfalls ein Stück auf, warum also weitergehen? Ich sah gar nicht richtig hin, hatte den Blick auf meine Tasche geheftet, in der sich gerade das Bikinioberteil mit der Brille vergnügte und ging einfach ins Dunkel.
Ich roch seinen Duft, bevor ich ihn sah.
Mein Blick glitt im Eiltempo von den nackten Füßen zu den ebenfalls nackten Knien, den nackten Oberschenkeln zu den, schluck, genauso nackten Hüften. Da verharrten meine Augen, und ich wurde geradezu unverzüglich noch röter im Gesicht.
Ein nackter Mann!
Als meine Augen hektisch den Rest des Typs betrachteten, bekam ich keinen Ton raus. Mjam, der Kerl von eben. Aber was sag ich denn nun?, dachte ich verwirrt. Er kam mir zuvor.
„Hi?“
„Äh, hi. Ist hier noch Platz?“
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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 24. Januar 2008 in unseren Katalog aufgenommen.