Herrin der Qualen - Teil 2, Adrian Pein
Herrin der Qualen - Teil 2 v. Adrian Pein
Nur schwer kann sich Karol an die Gefangenschaft in der Burg gewöhnen, die Grausamkeit der Dunklen Damen setzt ihm sehr zu, geistig - aber insbesondere körperlich. Seine handwerklichen Fähigkeiten retten ihn vorerst vor einem plötzlichen und zugleich langsamen Tod, wobei er die Facetten der Dunklen Damen näher kennenlernt, einer bestialischen Heilerin beinahe in die Hände fällt, aber auch Momente ungeahnter und ungeheurer Ekstase und Lust erlebt ...
Wörter: 13.207, 44 S.
Inhalt: BDSM-Fantasy, FemDom, Lustfolter, Erniedrigung, Züchtigung, Herrin, Sklave, Peitsche, Erotik, erotische Geschichten, erotische Literatur
Leseprobe:
Am zweiten Tag durfte Karol mit seiner Herrin in den großen Speisesaal mitgehen, und dort sein Abendessen einnehmen, auch hier ein dichtes Gedränge der Damen, alle selbstbewusst und oft auch sehr hübsch anzusehen, wenngleich Karol dies kaum wagt. Stets darauf bedacht, den Blick gesenkt zuhalten, nicht aufzufallen oder gar zu stolpern.
Mitten in der Burg gelegen, unweit des Thronsaals, finden sich hölzerne Bänke und Tische, blank poliert, Kerzen in pompösen Leuchtern, welche gelb glänzen, fein ziseliert und die mit meisterhafter Genauigkeit gearbeitet zu sein scheinen. Unzählige Kerzen, vielleicht Hunderte, wenn nicht noch weitaus mehr. Rotwein fließt aus Kelchen, die ebenso wertvoll erscheinen, Wasser gibt es in Holzbechern für die männlichen Anwesenden, die ohne Ausnahme Sklaven zu sein scheinen. Die Stimmung ist ausgelassen, beinahe fröhlich, wenn nicht die vielen schmerzgeprüften, zum Teil willenlosen Sklaven anwesend wären. Die Frauen jedoch scheint dies nicht im Geringsten zu stören, sie agieren in einer eigenen Welt, in der keine Ebenbürtigkeit oder zumindest ein fast gleichwertiges Zusammenleben üblich zu sein scheint, wie Karol es in seinem alten Leben gewohnt war. Karol ist verwundert, wie schnell sich Menschen an so eine neue Form der Hierarchie gewöhnen können. Dass sich die Männer nicht gegen ihre Peinigerinnen erheben, sind sie ihnen doch sicherlich in der Zahl ebenbürtig, wenn nicht sogar in der Überzahl, dieser Umstand beunruhigt ihn. Trotz seiner nun doch immer mehr beginnenden Akzeptanz der Versklavung ist Karol nicht bereit, letzte Gedanken an Flucht endgültig und für alle Zeit zu vergessen. Wenn dies einmal der Fall sein sollte, ist er endgültig gebrochen, für immer der Untertan von Yuki.
Sicherlich ist sie eine weniger kranke und grausame Dame als Miko oder Mitsuko, wobei Miko für Karol ein fleischgewordener Alptraum an Bösartigkeit darstellt. Mitsuko ist eher eine sinnliche und verdorbene Seele, gepaart mit einer Lust am Quälen, wie ein kleiner Junge, der das erste Mal im zarten Alter kleine, wehrlose Tiere mehr oder minder gekonnt zerschneidet und mit großen Augen das Zucken des gepeinigten Körpers verfolgt. Er ahnt oder erkennt an Yukis Blicken viel mehr, dass sie Miko mit großer Vorsicht behandelt, sie scheinen einander nicht wirklich zu mögen, offener Hass oder Feindschaft ist jedoch nicht zu erkennen. Jedoch wird es nicht mehr lange dauern, bis sich die beiden Damen messen werden. Karol schätzt sich glücklich und freut sich innerlich, dass er Miko so knapp entging.
Nie wird er den Augenblick vergessen, als Miko vor ihm stand und sie flüsterte, die bedeutungsvollen Worte, welche seinem Nachbarn galten. Bestimmt nicht wird er diesen Busen vergessen, wohlgeformt, die Nippel prall und erregt, welche ihn mit diabolischer Erregung anzustarren schienen. Die ausführlichen Schilderungen seitens Mitsuko ergänzen diesen Eindruck zu einem Gesamtbild, welches Miko als wenig anziehend erscheinen lässt.
An diesem Abend allerdings sitzt Miko ihm gegenüber, neben ihr zu ihrer Rechten der erbarmungswürdige Mann. Auch Karol sitzt rechts neben der Herrin, so dass Frau und Mann genau entgegengesetzt sitzen.
Miko trägt eine enge Bluse, reich bestückt, durchsichtig wie Nebel über den Bergen, ihre roten Nippel, welche wiederum prall stehen, sind deutlich und überaus aufreizend zu sehen.
Ein knapper Rock bedeckt kaum ihre Scham, welche sie schon beim Hinsetzen den Augen der Anwesenden so freizügig anbot, da sie unter dem Rock nichts trägt. Lange Stiefel aus feinem und glänzendem Leder zieren die Beine, die unter dem Tisch herausfordernd wippen. Genüsslich führt Miko den Löffel zum rot geschminkten Mund, kaut nachdenklich den Eintopf, immer wieder gleitet ihr Blick auf Karol, während sie versonnen lächelt.
Karol betet innerlich, dass Miko nicht erkennt, wie nervös und ängstlich er in Wirklichkeit ist. Seine Backenknochen mahlen nervös hin und her. Miko erkennt dies, lächelt abermals versonnen wie ein Raubtier, das sich seiner Beute schon gewiss zu sein scheint. Yuki unterbricht diesen peinlichen Moment.
„Hast du dir schon Gedanken gemacht, wie es nun weitergehen soll? Wir werden uns nicht mehr lange hier halten können, die Soldaten der Nord-Union werden sich möglicherweise bald sammeln und uns den Garaus machen.“
„Keine Sorge“, entgegnet Miko ungehalten, „ich plane einen erneuten Schlag gegen das Reich. Diesmal noch eindrücklicher. Es wird ihnen auf Ewigkeit im Gedächtnis bleiben. Dazu benötige ich deine Unterstützung, liebste Yuki.“
Miko lässt ihre Worte bedeutungsvoll wirken, nippt an ihrem Becher, während sie ihren Sklaven an der Leine heranzieht, so dass dieser gezwungen ist, ihre Stiefel zu lecken.
Yuki schweigt nachdenklich einige Augenblicke. Zynisch und mit knappen Worten antwortet sie. „Wie stellst du dir meine Unterstützung vor, soll ich Leuten die Zunge herausschneiden, damit du sie abermals häuten kannst?“
Diesen Artikel haben wir am Freitag, 20. Mai 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
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