In der Gewalt der Comtesse v. Sara Blake
Nicole spürt seit geraumer Zeit, daß sie nur sexuelle Erfüllung finden kann, wenn sie einen Mann dominieren kann.
Die Zeit ist reif, ihren Träumen Taten folgen zu lassen.
In einem Dozenten aus der Schweiz hat sie ein perfektes "Opfer" gefunden...
Wörter: 4.920, 17 S.
Inhalt: BDSM, Domina, Erotik, FemDom, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, Verführung
Leseprobe:
Er war schon da, als sie in dem Café ankam. Er war so attraktiv wie auf den Fotos, dunkle Haare und helle Augen. Schlank war er, leicht behaarte Unterarme, hm, das mochte sie. Knackiger Po, lange Beine. Groß.
Sie wusste, dass sie neben ihm mit ihren roten Locken und der kurvigen Figur einen schönen Kontrast bildete. Sie bemerkte seinen Blick, der gierig an ihren Brüsten hängen blieb. Sie hatte extra ein tief ausgeschnittenes Kleid gewählt, sehr hochhackige Stiefel dazu. Ihr großer Busen schien dazu einzuladen, betastet zu werden, aber ihr Blick verriet, dass sie hier bestimmen würde, dass ihre weibliche Figur nicht darüber hinwegtäuschen konnte, dass sie entscheiden würde, dass sie die Demut und Unterwürfigkeit eines Mannes suchte.
„Hallo“, ihr Blick musterte ihn von oben bis unten, dann setzte sie sich neben ihn.
„Hallo“, seine Stimme war leise, zurückhaltend.
Sie bestellte einen Sekt, ihr erstes Date sollte gefeiert werden. Er blickte sie ununterbrochen an, sie sah, dass er aufgeregt war. Sie schaute sich in dem Café um, alles normale Leute, sollten sie es nicht doch bleibenlassen? Würden sie es schaffen, die Erregung zu finden, die zwischen ihnen am Telefon geknistert hatte? Würde sie ihren Willen durchsetzen können?
Nicole fühlte Angst und Erregung zugleich. Der Griff nach der Macht war so nah. So verlockend. Sie stand abrupt auf.
„Lass uns gehen.“
Sie wollte nichts mehr trinken, sie wollte keine Konversation. Der Körper stimmte, zumindest das, was sie unter der Kleidung vermuten konnte, und das reizte sie sehr. Sie hatten alles am Telefon bereits besprochen, jetzt mussten sie den Sprung wagen, den Sprung in die tabulose Geilheit.
Er folgte ihr. Ihr Tonfall hatte keine Wahl zugelassen. Jetzt war sie ganz Entschlossenheit, ganz Gespanntheit, Konzentration. Sie holten den Schlüssel, der Mann in der schwarzen Kleidung wünschte einen schönen Aufenthalt und lächelte Nicole an. Sie begann, ihre Rolle zu genießen.
Das Appartement war schön eingerichtet, in schwarz und rot. Im Schlafzimmer gab es ein großes Bett mit Eisengestell, an dem sie ihn festbinden konnte. Dann eine kleine Küche, ein Badezimmer und ein Spielzimmer, mit allem ausgestattet, was das Herz begehrte. Es gab jede Menge Folterinstrumente, ein Andreaskreuz, einen kleinen Käfig, einen Bock zum Auspeitschen. Vor allem der Boden-Pranger hatte es ihr schon auf den Fotos angetan. Der Mann neben ihr schaute sich unsicher um. Er sah sie erwartungsvoll und ein wenig ängstlich an.
„Dusch dich und komm dann in den Spielraum.“ Da war er wieder, der Herrinnenton.
Sie hörte das Wasser rauschen, sah in die Mini-Bar. Sollte sie noch einen Sekt trinken? Nein, lieber nicht, sie brauchte einen klaren Kopf für dieses Abenteuer. Der Mann kam wieder. Nackt. Sie taxierte seinen Körper. Ja, taxieren war das richtige Wort. Sie fühlte sich plötzlich sehr als Herrin. Und ganz selbstverständlich sagte ihr Mund: „Auf die Knie, du geile Sau.“ Sein Schwanz war hart und steif.
„Auf die Knie!“
„Ja“, flüsterte er.
„Du nennst mich Comtesse hier, hast du verstanden?“ herrschte Nicole ihn an.
„Ja, Comtesse.“
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Diesen Artikel haben wir am Freitag, 21. November 2008 in unseren Katalog aufgenommen.