Je t'aime, Magnus Molasky
Je t'aime v. Magnus Molasky
„Frauen, die rauchen, nehmen alles in den Mund“, zitierte meine Vicky, die neuerdings als Escortlady für die Agentur Je t’aime arbeitet. Sie erzählte mir von ihrer Kollegin Clara, die von ihr wissen wollte, ob sie auch das „Zeuch“ schluckt.
Wörter: 2.022, 15 S.
Inhalt: Dirty Talk, Erotik, Sexgeschichten, Sex Stories, Kurzgeschichten, erotische Geschichten, Dirty Talking
Leseprobe:
Ich war der Ansicht, jede Frau sollte nachweislich drei Monate Erfahrungen im Puff gesammelt haben, bevor sie eine standesamtliche Ehe eingehen darf. Denn es kann in einer Familie überlebenswichtig werden, wenn der Versorger einer Familie mit Kindern infolge von Krankheit oder allgemeiner Arbeitsunwilligkeit seinen Beruf nicht mehr ausüben kann oder will. Eine Frau könnte in solchen Fällen auf diese vorehelichen Fähigkeiten und Kenntnisse zurückgreifen und damit das Geld verdienen, damit die Existenzsicherung der Familie gewährleistet wird.
Vor kurzem traf ich in einem Wettbüro für Sportwetten einen netten Typen namens Ludwig, der mir erklärte, wie es läuft. Seit einem Jahr arbeitete seine Frau bereits als Prostituierte, und er lebt davon nicht schlecht. Weil es meiner Familie aufgrund meiner Arbeitsunlust immer schlechter ging und wir beinahe deshalb unsere Hypothek für das Haus nicht mehr bezahlen konnten, entschied ich mich, mit meiner Frau, der Vicky, zu sprechen. Vielleicht würde sie sich ja noch einmal beruflich verändern wollen? Im Allgemeinen ist sie immer für neue Ideen aufgeschlossen.
Als ich es angehen wollte mit ihrer zweiten Karriere, klingelte plötzlich das Telefon. Es war ihre Freundin, nun musste ich mich in Geduld üben, denn solche Bindengespräche unter Frauen können schon mal ein Stündchen oder länger dauern.
Die Vicky erzählte mir bestürzt, was ihrer Freundin passiert war: Sie hatte sich von einem Typen mit runter gekurbelter Scheibe an der Ampel anbaggern lassen. Der nahm sie mit nach Hause; dort besorgte er es ihr richtig derb, zuletzt wurde sie von diesem Typen als Dreckschlampe beschimpft, weil sie verheiratet war. Im Zusammenhang mit dem Rausschmiss aus seiner Wohnung bekam sie von ihm noch eine Ohrfeige, obwohl sie vorher mit ihm gefickt hatte.
„Ja, was gibt es doch für Schweine, oder?“, fragte mich meine Frau nach meiner Meinung.
Diesen Artikel haben wir am Montag, 06. Februar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
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