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Lüsterne Spiele im Rampenlicht, Becca Minosa

  • Lüsterne Spiele im Rampenlicht, Becca Minosa

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Art.Nr.: 5226
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Standardformat (eBooks: PDF, Hörbücher: MP3; weitere Formate: siehe unten)

Lüsterne Spiele im Rampenlicht v. Becca Minosa

Sein Job ist es, sie vor Gefahren zu schützen. Dabei wird sie zur sinnlichen Gefahr für ihn.
Aus Anziehungskraft wird brennendes Verlangen, aus Begehren wird Sucht. Zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, haben einen gemeinsamen Nenner: hemmungsloser Sex!
 

Wörter:  32.616, 95 S.

Inhalt: Sex M/F, M/F/F, Orgie, Menage a trois, Bi-Sex, dirty talk, oral, anal, Gruppensex, Toys, Erotik, Bisexualität, bisexuell, erotische Literatur, erotische Geschichten, Verführung

Leseprobe:

Patrick schenkte der dahin plätschernden Unterhaltung keine Aufmerksamkeit. Es interessierte ihn nicht, wer gerade in oder out war oder wer es mit wem trieb. Viel mehr genoss er es, Carmen von Larochee ungestört zu beobachten. Er war hingerissen von ihrem natürlichen Liebreiz, dem unwiderstehlichen Charme, den sie ausstrahlte. Carmen war eine Gräfin, die, wie er fand, diesen Titel zu Recht trug. Und doch war da etwas in ihren Augen, das er nicht richtig einordnen konnte. Für den Bruchteil einer Sekunde wirkte sie hilflos, verloren, als würde sie etwas stark beunruhigen. Unsinn, dachte er und rief sich ihr starrsinniges Verhalten in Erinnerung. Diese Frau war alles andere als hilflos. Er liebte starke Frauen, die wussten, was sie wollten, und er liebte die Herausforderung, ihre Schwachstelle zu erkunden. Mit Hausmütterchen oder schnuckeligen Mäuschen konnte er auf Dauer nichts anfangen. Sein Leben könnte um vieles leichter sein, wenn er sich nicht nach belebenden Herausforderungen in einer Beziehung sehnen würde. Carmen erweckte in ihm das Jagdfieber ebenso wie einen besitzergreifenden Beschützerinstinkt. Voll der Neandertaler, schmunzelte er leicht.
"Alles ruhig draußen", murmelte Marc leise. "Die Jungs haben nichts Ungewöhnliches entdeckt. Und hier?"
"Das übliche Geschwätz, nichts Aufregendes."
Gegen Mitternacht kam Bewegung in die mittlerweile ausgelassene Gesellschaft. Carmen stand auf und ihre Gäste folgten ihr, als wären sie ihr Hofstaat.
"Wer ist das denn?", schnurrte die Moderatorin einer zweitklassigen Talkshow, als Patrick die Flügeltür vor Carmen öffnete.
"Mein Bodyguard", gluckste sie und zwinkerte der Fragenden zu.
Patrick hasste es, so genannt zu werden. Jeder, aber auch wirklich jeder, assoziierte damit unweigerlich den alten, gleichnamigen Film. Er konnte die Bilder förmlich sehen, die in den Köpfen der Frauen Gestalt annahme:. Carmen wurde zu Whitney Houston und er zu Kevin Costner. Die romantische Liebesgeschichte zweier ungleicher Menschen hatte nicht wirklich viel mit seinem Job zu tun. Er war kein einsamer Wolf, der selbstlos die wunderschöne Berühmtheit schützen wollte. Das reale Leben war glücklicherweise nicht immer so dramatisch wie die Geschichte eines Films. Vielmehr liefen sie Gefahr, Krampfadern vom langen Herumstehen zu bekommen. Drohten an Langeweile zu ersticken, wenn sie stundenlang die Zugänge eines Hauses bewachten oder von ihren Auftraggebern wie selbstverständlich als Mädchen für alles benutzt wurden.
Marcs spöttisches Lächeln brachte ihn zurück in seine derzeit anstrengende Realität, und er wich den interessierten Blicken der Frauen aus, die sich offenbar nach oben in ihre Gästezimmer zurückziehen wollten.
"Hat dieses Mal länger gedauert, bis jemand das böse Wort sagt, was?", scherzte Marc und lockerte den Krawattenknoten. "Lass uns noch eine Runde drehen und nach den Jungs sehen. Die freuen sich bestimmt über heißen Kaffee und ein paar Schnittchen, Kevin." Die Anspielung war so alt, doch Marc konnte sich den Seitenhieb einfach nicht verkneifen.
Nach und nach erloschen die Lichter im Haus und als Patrick und Marc zurückkamen, war es friedlich und still. Sie teilten sich das Zimmer, das direkt an Carmens Schlafzimmer grenzte. Auch hier war kein Laut mehr zu hören. Das Haus schlief offenbar. Diesen Umstand wollten sie nutzen und schlichen nur mit ihren Morgenmäntel bekleidet in den Keller. Patrick schloss die Tür zum Pool auf, warf den Frotteemantel ab und sprang in das erfrischende Nass. Marc dimmte das Licht etwas und folgte ihm. Schweigend zogen sie ein paar Bahnen durch das Becken, bevor sie sich am Rand abstützten und die Köpfe entspannt in den Nacken legten.
"Hat Ines Ersatz für uns gefunden?", fragte Patrick, der sich in diesem ruhigen Moment noch mehr danach sehnte, für sich zu sein.
"Es ist dir also wirklich ernst damit gewesen?"
"Natürlich war es das. Ich will diesen Job nicht mehr machen."
"Hm, ich zieh das bis zum Ende durch, auch ohne dich. Die Gräfin ist einfach zu verlockend."
"Die Gräfin ist Grund genug, so schnell wie nur möglich hier weg zu kommen."
Marc runzelte die Stirn und sah in das Gesicht seines Freundes. Trotz geschlossener Augen spürte er den durchdringenden Blick. "Was?"
"Sag du es mir. Du bist noch nie so angespannt gewesen. Heute Nachmittag am Wagen hast du fast die Kontrolle verloren. Warum bist du so wütend auf diese Frau?"
"Warum? Herrgott noch mal, sie ist schlimmer als alles, was wir bisher erlebt haben. Ich frage mich, weshalb sie uns überhaupt engagiert hat, wenn sie doch tut, was sie will."
"Komm schon, Pat, wir hatten es schon oft mit Kundschaft zu tun, die glaubte, in einer undurchdringlichen Blase zu leben. Der Scheich aus den Emiraten damals war wesentlich halsstarriger als deine Carmen."
"Sie ist nicht meine Carmen", zischte er. "Außerdem wuselte um den Scheich eine halbe Armee herum. Alle in Bettlaken gehüllt, mit fetten Sonnenbrillen auf den Nasen. Nicht mal eine AK-47 hätte es geschafft, neben all den Doppelgänger den richtigen Mann zu treffen." 
Er wischte sich das Wasser vom Gesicht und erstarrte, als er leises Gelächter vernahm.
"Hast du das gehört?"
"Laut und deutlich."
Wie auf Kommando hievten sie sich aus dem Becken, lauschten wieder und wandten sich in einer fließenden Bewegung der Wand zu.
"Es kommt von nebenan, oder?"
"Ganz eindeutig, aber wieso hören wir das. Das Mauerwerk ist hier unten fast einen halben Meter dick." Tastend fuhr Patricks Hand an der Wand entlang, klopfte vorsichtig dagegen.
"Hör auf damit und sieh dir das an!" Marcs Schmunzeln war nicht zu überhören.
"Ein venezianischer Spiegel", staunte Patrick und klopfte leise dagegen. "Hightech! Nichts Billiges!" Als er seine Inspektion beendet hatte, warf er einen Blick in das reflektierende Glas. Marcs und sein nackter Körper spiegelten sich schemenhaft darin und als er seine Augen auf die andere Seite richtete, stockte ihm der Atem.
"Heilige Scheiße", keuchte er. "Die sind gar nicht schlafen gegangen!"
Carmen und ihre weiblichen Gäste tummelten sich nackt in der angrenzenden Hölle. Die vorwitzige Moderatorin lag ausgestreckt und mit gespreizten Beinen auf dem gigantischen Bett, knetete ihre Brüste, drückte begierig die Wirbelsäule durch, während sich zwei andere Damen zwischen ihren Beinen zu schaffen machten. Deutlich erkannten die Männer die Zungen der beiden, die abwechselnd über den Kitzler leckten oder sich tief in die feucht glänzende Möse schoben. Nur gelegentliche Küsse unterbrachen ihr Zungenspiel. Carmen lag auf einem  Stuhl, die Beine in zwei Schalen gespreizt und ließ sich ebenfalls von zwei Frauen bedienen. An ihren Brüsten baumelten silberne Klemmen und mit jedem Saugen ihrer Gespielin an den harten Nippeln bäumte sie sich dem Dildo entgegen, den ihr eine schlanke Blondine zwischen die Beine schob.
"Himmel, was für eine fantastische Möse!", flüsterte Marc. "Zart wie Seide und sprudelnd wie eine Ölquelle! Guck dir nur ihren geschwollenen Kitzler an. Groß wie eine Kirsche und wunderschön rosig."
Die Beschreibungen seines Freundes wurden ihr nur annähernd gerecht. Wie gebannt starrte Patrick auf den saftigen Anblick, der sich ihm bot. Sein Schwanz teilte seine Meinung, verhärtete sich augenblicklich und seine Eichel klopfte aufmunternd gegen seinen muskulösen Bauch. Es war nicht nötig, nach Marcs Empfindungen zu sehen; auch so wusste er, dass er nicht alleine mit gezücktem Schwert da stand.
"Was meinst du, sollen wir den Ladies etwas zur Hand gehen?", fragte Marc und rieb langsam, aber stetig an seinem Ständer.
Patrick trat einen Schritt nach vorne, schirmte mit beiden Händen die Augen ab und erfasste den ganzen Raum.
"Ich glaube nicht, dass wir erwünscht sind", flüsterte er.
Am Ende des Raumes hing der Schönling, splitternackt und mit einer gewaltigen Erektion, an den Hand- und Fußfessel. Seine Augen waren auf das Treiben vor ihm gerichtet. Lüstern leckte er sich über die Lippen, spannte seine Muskeln an und sein Unterleib kreiste in eindeutigen Bewegungen.
"Mein lieber Herr Gesangsverein", staunte Marc, der sich neben Patrick drängte. "Was für ein Schwanz! Jeder Zuchthengst würde vor Neid erblassen!"
"Tja, dieser Schwanz wird ihm wohl die Einladung zu dieser Soirée verschafft haben!"
Leise gesprochene Worte konnten die Männer nicht verstehen, doch das lüsterne Stöhnen der Moderatorin, die kurz vor ihrem Orgasmus stand, war klar und deutlich zu vernehmen.


 



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Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 26. Januar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.


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