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Reitergayschichten I: Ausritt im Park, Robert Bringston

  • Reitergayschichten I: Ausritt im Park, Robert Bringston
Art.Nr.: 5171
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Reitergayschichten I: Ausritt im Park v. Robert Bringston

Der junge Lord Brian wird schon seit langem von erotischen Träumen geplagt, die sich um einen stattlichen Reiter ranken, dem er allmorgendlich im Park begegnet. Haben seine sinnlichen Fantasien eine Chance, zur Wirklichkeit zu werden? Ein Reitunfall im Park lässt die lodernde Leidenschaft jäh hervorbrechen...

 

Wörter: 11.494, 35 S.

Inhalt: Sex M/M, oral, anal, Erotik, Abenteuer, homoerotisch, schwul, Männerliebe, erotische Geschichten, gay romance, Liebe, gay historical, eBuch, erotische Literatur, Verführung

Leseprobe:

»Du kommst spät, Brian.« Seine Stimme hatte einen ernsten Tonfall angenommen.
»Es ging nicht früher, ehrlich. Wo ist die Leiter?«
Statt einer Antwort rutschte plötzlich ein Strick über den Vorsprung und baumelte vor mir hin und her.
»Du wirst dich heute ein wenig anstrengen müssen. Die Leiter scheint irgendjemand weggenommen zu haben. Aber am Ende dieses dicken Seiles wartet eine ebenso dicke Überraschung auf dich. Und übrigens ...« Unerwartet regneten auch Williams andere Kleidungsstücke auf mich herab. »Wie du siehst, habe ich mich schon aller unnötigen Dinge entledigt. Du solltest dich also auch vorher entkleiden, hier oben werden deine feinen Sachen nur staubig.«
Langsam schälte ich mich aus meinem Anzug und legte ihn ordentlich zur Seite. Ich fühlte seine verlangenden Blicke auf mir. Als ich nach oben sah, fuhr William sich gerade mit der Zunge über die Lippen.
»Das ist ein wirklich hervorragender Ausblick.«
Ich sah an mir herunter und musste ihm zustimmen. Mein steifer Schwanz stand aufrecht zwischen meinen Beinen.
»Da zeigt mir jemand die Richtung und kann es kaum erwarten, ganz nach oben zu kommen.«
»Na, worauf wartest du dann noch? Pack dir das Seil und hinauf mit dir.«
Mit einigen schnellen Griffen zog ich mich hoch.
»Pass auf, dass du dir nicht dein bestes Stück ramponierst«, meinte William, als er sah, wie ich die Kletterhilfe zwischen die Beine klemmte und weiter noch oben stieg. Damit verschwand er grinsend von seinem Aussichtspunkt, noch bevor ich den Rand erreichte. Oben angekommen war der Stallbursche nicht mehr zu sehen.
»Wo bist du jetzt schon wieder?«, knurrte ich gereizt.
Der weite Raum wurde schon seit langen nicht mehr genutzt. Über die Jahre waren alte Gerätschaften, abgenutztes Pferdegeschirr und unbrauchbare Sättel hier herauf gewandert. Im Dämmerlicht stapelte sich nun ein ungeordneter Berg dieser Fundsachen vor mir auf. Es roch nach altem Leder. Mit verschränkten Armen stand ich über dem Seil, dessen Ende nun gerade wie von Zauberhand über den Boden wanderte und in einer dunklen Ecke verschwand. Mit schnellen Schritten folgte ich der Spur.
Hier fand ich ihn endlich. William lag breitbeinig vor mir auf einer großen Decke im Heu. Das Seil lag zwischen seinen Beinen und über seinen Lenden zu einem wirren Knäuel aufgetürmt. Ein Ende hielt er in der Hand und wedelte auffordernd damit herum.
»Finde das andere Ende. Dort erwartet dich eine großartige Belohnung«, forderte er mich auf.
»Du machst es mir wirklich nicht leicht heute Abend. Übertreib es nicht mit meiner Gutmütigkeit, mein Freund.«
»Darauf lasse ich es ankommen«, brummte er und strich sich mit dem ausgefransten Ende über seine Brustwarzen. Seufzend ging ich vor ihm auf die Knie und räumte mir den Weg frei. Tatsächlich fand ich seinen harten Riemen, festgezurrt in einer engen Schlinge am Ende des Seils.
»Hab ich dich endlich, du einäugige Schlange.« Vorsichtig zog ich den Knoten noch enger.
William stöhnte auf.
»Ich habe hier etwas Großes gefunden, und ich glaube, du wirst ab jetzt auch wirklich artig zu mir sein.« Ein kleiner Ruck an dem Seil bestätigte meine Vermutung. Mein Gefangener keuchte. Heute hatte er sich wirklich etwas Außergewöhnliches ausgedacht. Wir liebten es, hier oben völlig unbehelligt von diesem geschäftigen Haushalt um uns herum unserer Lust freien Lauf zu lassen. Zwei junge Kerle auf einer Enddeckungsreise zu ihrer Männlichkeit.
Langsam streichelten meine Hände über seinen bebenden Körper. Arbeiteten sich von seinen schmalen Lenden hinauf über seinen Bauch zu dem kantigen Brustkasten. Kraulten in den kurzen Haaren und rieben über die harten Brustwarzen. Das Seil hielt ich während der ganzen Zeit stramm in einer Hand. Der raue Faden hinterließ eine deutliche Spur auf der weichen Haut. William hielt seine Arme unter seinem Kopf verschränkt und erduldete alles mit wachsender Erregung. Nur als ich das Seil sanft, aber fest um seine Handgelenke wickelte und sie dann an einen Stutzpfosten hinter ihm festband, blitzten seine Augen kurz auf.
»Nun gehörst du mir«, flüsterte ich in sein Ohr.
»Gnade, Eure Lordschaft, ich habe doch nichts getan«, winselte er lüstern. Dabei rollten seine Augen wild hin und her.
»Du bist ein aufsässiger Stallbursche und wirst deiner gerechten Strafe nicht entgehen.«
Fest drückten sich meine Lippen auf den sinnlichen Mund unter mir. Seine Erwiderung endete in einem wilden Ringen unserer Zungen. Meine Hand streichelte sanft seine Wange. Zog eine feine Line über den Hals zu seiner Brust. Verführerisch kreiste sie um seine Brustwarzen. Sein Körper bebte. Aber ich würde mir Zeit lassen, viel Zeit. Seine Lenden lockten mich mit drängenden Bewegungen, aber ich würde seinem Drängen widerstehen, um unsere Begierde möglichst lange lodern zu lassen. William jammerte und stöhnte abwechselnd vor Lust und Verzweiflung.
Die letzten Sonnenstrahlen waren längst verloschen, als sich endlich meine Hände seinem harten Schwanz näherten. Tiefe Dunkelheit umgab uns nun.
 


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Diesen Artikel haben wir am Mittwoch, 03. November 2010 in unseren Katalog aufgenommen.


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