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Spontansex, Lina Smith

  • Spontansex, Lina Smith

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Art.Nr.: 5224
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Standardformat (eBooks: PDF, Hörbücher: MP3; weitere Formate: siehe unten)

Spontansex v. Lina Smith

3 erotische Kurzgeschichten

Eine Freundschaft, die sich durch eine erregende Beobachtung zu mehr entwickelt.
Ein unerwartetes Wiedersehen von drei ehemaligen Schulfreunden, die sehr schnell zwischen den Laken endet.
Eine Assistentin und ihr Vorgesetzter, die bei einem abgesagten Geschäftstermin aufgestaute Gefühle ausleben.
 

Wörter: 10.379, 36 S.

Inhalt: Sex M/F, MM/F, Voyeurismus, Erotik, Kurzgeschichten, erotische Literatur, erotische Geschichten, Menage a trois, Verführung

 

Leseprobe:

Was man alles in Zeiten finanzieller Engpässe erträgt, ist mir selbst manchmal schleierhaft. Wenn man als arme Studentin von 23 Jahren nicht wieder bei seinen Eltern einziehen will, dann greift man schon mal zu verzweifelten Mitteln.
Mein feiner Exfreund fand seine Arbeitskollegin netter, als ich ertragen konnte. Heißt im Klartext, er hat sie in unserem gemeinsamen Bett gevögelt und mich dadurch gezwungen, ihn rauszuschmeißen und mir einen Mitbewohner zu suchen.
Eigentlich bin ich kein Freund davon, mit fremden Leuten zusammen zu wohnen. Gott sei Dank hat der Cousin meiner besten Freundin dringend eine neue Bleibe gesucht, da ihm mit seiner Exfreundin Ähnliches widerfahren ist.
Zugegeben, ich mag ihn. Ich mag ihn sehr. Er ist durchtrainiert, tätowiert und hat die süßesten Grübchen, wenn er lacht. Somit ist er alles, was mir an einem Mann gefällt. Wir haben außerdem den gleichen Sinn für Humor und können uns wunderbar stundenlang über Gott und die Welt unterhalten, was das Zusammenleben mit ihm wirklich einfach macht. Meistens zumindest.
Wenn er nicht immer und überall seinen Scheiß rumliegen lassen würde.

Ich komme gerade von der Uni und fliege gleich im Eingang schon wieder über seinen Rucksack, den er scheinbar beim Reinkommen einfach fallen gelassen hat.
„Beeeennnnn!“, brülle ich wütend und trete die Stolperfalle neben seiner Zimmertür. Sein Auto steht vor dem Haus, also muss er auch da sein. Er hält mich offensichtlich für seine Mutter und glaubt, ich würde ihm hinterher räumen.
Nur weil ich die strebsame Studentin mit Brille und langweiliger Ponyfrisur bin, sieht er mich anscheinend als geschlechtsloses Individuum an. Ich glaube nicht, dass er sich so verhalten würde, wenn er nur ansatzweise Interesse an mir hätte.
„BEN!“, versuche ich es ein weiteres Mal lauter, aber bestimmt.
Ich horche kurz in die Stille und höre nichts. Vielleicht ist er auf dem Balkon.
Auf dem Weg dahin sehe ich sein Handy auf dem Küchentisch. Er muss auf jeden Fall irgendwo hier sein, denn er würde nackt, aber niemals ohne sein Mobiltelefon das Haus verlassen.
Auf dem Balkon ist er nicht. Seine Zimmertür steht weit offen, also brauche ich da erst gar nicht nachzusehen. Ich gehe in mein Zimmer und ziehe meine Hose aus, um in meine gemütliche Gammelhose zu schlüpfen. Als ich mit nackten Beinen dastehe, stelle ich fest, dass ich sie heute Morgen im Badezimmer gelassen habe. Wohlgemerkt sorgfältig zusammengelegt in meinem Schubfach. Ich heiße ja nicht Ben, der gerne mal seine komplette Schmutzwäsche auf dem Badezimmerboden verteilt.
Hastig husche ich durch den Flur, um von meinem Mitbewohner nicht halb nackt erwischt zu werden. Wahrscheinlich ist er im Keller oder kurz beim Nachbarn.
Ich öffne die Tür zum Bad und renne direkt vor eine Wand aus Wasserdampf. Erst jetzt höre ich das Rauschen der Dusche. Und sehe den splitterfasernackten und nassen Ben unter dem Wasserstrahl stehen. Er hat mich scheinbar nicht gehört, denn er sieht nicht auf. Dafür ist er viel zu beschäftigt.
Ich bin seit einem halben Jahr sexlos, und in diesem Moment danke ich unserem Vermieter für Klarglasduschkabinen. Der Anblick macht mir beinahe den Mund wässrig.
Ben hat seinen harten Schwanz in der Hand und massiert ihn in seiner Faust. Er hat die freie Hand an den Kacheln abgestützt und seine Stirn darauf abgelegt. Ich sollte den Raum verlassen und die Tür schließen, aber ich kann einfach nicht wegsehen. Bislang hatte ich nur das Vergnügen, ihn mit nacktem Oberkörper zu sehen, aber er ist auch unterhalb der Gürtellinie ein Hingucker. Sein Hintern ist prall und genauso trainiert wie seine Bauchmuskeln. Wasser läuft in Rinnsalen an seiner gebräunten Haut herab.
Ich denke, da ist gerade ein Sabbertropfen von meinem Kinn getropft, aber ich kann mich nicht bewegen, um nachzusehen. Das wird mir soviel Material für meine einsamen Nächte liefern, dass mein Dildo wohl für eine Weile viel zu tun haben wird. Meine Klit ist geschwollen und reibt am Stoff meines Slips. Ich war immer schon sehr schnell erregbar, doch der Anblick, wie Ben seinen Schwanz wichst und sich selbst dabei zusieht, bringt mich ohne jede Berührung an den beinahe höchsten Punkt meiner Erregungskurve.
Für einen unangemessen langen Zeitraum sehe ich einfach nur zu, bis Ben sein Tempo erhöht, bevor er in der Bewegung innehält und mit einem tiefen Stöhnen in Schüben über seine Hand kommt. Ich reibe meine Schenkel aneinander und stoße ungewollt einen Seufzer aus, der Ben erschrocken herumfahren lässt.
 



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Diesen Artikel haben wir am Montag, 09. Januar 2012 in unseren Katalog aufgenommen.


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