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Reitergayschichten I: Ausritt im Park, Robert Bringston

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Reitergayschichten I: Ausritt im Park v. Robert Bringston

Erotische Träume von einem attraktiven Reiter, der ihm immer beim morgendlichen Ausritt begegnet, machen dem jungen Lord Brian seit einiger Zeit zu schaffen.

Aber können seine sinnlichen Fantasien jemals wahr werden?

Ein Reitunfall im Park lässt die lodernde Leidenschaft jäh hervorbrechen...

 

Wörter: 11.494, 35 S.

Inhalt: Sex M/M, oral, anal, Erotik, Abenteuer, homoerotisch, schwul, Männerliebe, erotische Geschichten, gay romance, Liebe, gay historical, eBuch, erotische Literatur, Verführung

Leseprobe:

»Komm nach dem Abendmahl noch einmal zum Stall«, hatte er mir leise zuge-raunt, als ich mich nach einem Ausritt eines späten Abends aus dem Sattel schwang und William die Zügel meines verschwitzten Pferdes übergab. Dabei hatte er meine Hand festgehalten. Nur einen kurzen Augenblick länger als es nötig gewesen wäre. Seine blauen Augen sahen mich direkt an. Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem geheimnisvollen Lächeln.
»Kommst du? Ich muss dir etwas Großartiges zeigen.«
»Ich werde es versuchen. Aber versprechen kann ich dir nichts. Vater ist erst seit gestern von einer langen Reise zurück«, antwortete ich ebenso leise. Wie zufällig stieß ich gegen seine Hüften, als William sich bückte, um den Sattelgurt zu lösen. Ein unterdrücktes Kichern drang aus seinem Mund, als ich wegging. Natürlich würde ich kommen. Er wusste es.
Es wurde später, als mir lieb war. Vater hatte einige seiner Freunde eingeladen und erzählte während des Abendessens in allen Einzelheiten über seine Reise durch das sonnige Italien. Meine Aufmerksamkeit folgte schon seit Längerem nicht mehr seinen hinreißenden Landschaftsbeschreibungen. Stattdessen sah ich Williams hüllenlosen Körper vor mir liegen. Die sanften Rundungen seines hellen Hinterns leuchteten verführerisch im untergehenden Abendrot. Das Schattenspiel seiner starken Muskeln, die schmalen Täler und kantigen Berge seines muskulösen Körpers breiteten sich vor meinen Augen aus. Letzte Sonnenstrahlen tanzten einen sinnlichen Reigen auf seinem Rücken. Seine weiche Haut verströmte einen männlichen Duft. Augen, so tief wie kleine blaue Seen, sahen mich wollüstig an. Meine Zunge rollte unbewusst über meine Lippen.
Ein unangenehmes Zucken in meiner Hose holte mich an den Abendtisch zurück. Nervös rutschte ich auf dem Stuhl hin und her, um meinem pochenden Schwanz mehr Platz zu verschaffen.
»Brian, ich sehe, dich langweilt unser Gespräch«, hörte ich plötzlich meinen Vater sagen. »Du kannst dich auf dein Zimmer zurückziehen.« Mit einem finsteren Gesichtsausdruck sah er mich an, bevor er sich dann wieder mit einem gewinnenden Lächeln seinen Gästen widmete.
Das war eine grobe Zurechtweisung gewesen, und ich wusste, dass ich mir am nächsten Tag noch einen langen Vortrag über Tischmanieren und Höflichkeit würde anhören müssen. Aber für heute war ich von dieser Gesellschaft erlöst. Eilig stand ich auf, wobei ich fast meinen Stuhl umgeworfen hätte und mich ein weiterer missbilli-gender Blick meines Vaters traf. Ohne mich an der Tür noch einmal zu verbeugen, verließ ich den Raum. Auch dass würde ich morgen noch zu hören bekommen. Ausnahmsweise hatte ich allerdings bewusst darauf verzichtet. Wollte ich doch nur allen Anwesenden den Blick auf die riesige Beule in meinem Schritt ersparen.
Erleichtert sog ich draußen die frische Abendluft ein, als ich zum Stall hinüber ging. Das große Tor war bereits verschlossen. Die angelehnte Seitentür ließ sich jedoch geräuschlos öffnen.
William achtete darauf, dass sie immer gut geölt war. Auf dem alten Speicher über dem Pferdestall trafen wir uns seit einigen Wochen regelmäßig und entdeckten dort ungestört die Geheimnisse des männlichen Körpers.
Im Stall war es schon fast dunkel. Aber auch als sich meine Augen daran ge-wöhnt hatten, konnte ich die steile Leiter zum hochgelegenen Boden nicht entdecken. Eigentlich stand sie immer an der gegenüberliegenden Wand. Sie reichte bis an einen Vorsprung der oberen Deckenbalken, über die man das geräumige Lager erreichen konnte.
»William, bist du da?«, rief ich leise und sah mich um.
Plötzlich landete ein Stück Stoff auf meinem Kopf. Überrascht schnappte ich nach Luft.
»Was soll ...?« Ich hielt ein grobes Wollhemd in meinen Händen. Der Duft, der mir in die Nase stieg, konnte nur zu einem Mann gehören. Immer auch ein bisschen nach Pferd, aber hauptsächlich der unverwechselbare Geruch meines Freundes William. Ich blickte nach oben. Über mir ragte der blonde Schopf des Stallburschen über das offene Ende des Bodens. Der nackte Oberkörper war nur zur Hälfte zu sehen. Er schenkte mir ein breites Grinsen. Seine weißen Zähne leuchteten kurz in der Dunkelheit auf.


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Diesen Artikel haben wir im November 2010 in unser Sortiment aufgenommen.


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