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Amour Fou - Leidenschaft unter zwei Sonnen, Kathrin von Potulski

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Amour Fou - Leidenschaft unter zwei Sonnen v. Kathrin von Potulski

Eine verbotene Liebe,

Habgier, Intrigen

und

schwarze Messen ...

Am Hof von Versailles trifft der junge Adlige Jean-Luc auf den charismatischen Lackmaler Toshiro, in den er sich sofort verliebt. Jean-Luc beginnt eine heiße Affäre mit dem Asiaten und fühlt sich nach langer Zeit wieder glücklich. Aber sind die Gefühle des Künstlers für Jean-Luc aufrichtig?

Was der junge Adlige nicht weiß: Der Hexenmeister Danceny und die in Jean-Luc verliebte Victoire haben einen hinterlistigen Plan geschmiedet. Zu diesem Zweck erpresst Danceny Toshiro. Der soll nämlich Jean-Luc verführen und dann fallen lassen, direkt ins Bett von Victoire ...

 

Wörter: 58.405, 158 S.

Keywords: Gay Romance, Versailles, Erotik, erotischer Roman, schwul, gay, Verführung

Leseprobe:

Prolog

Es war der schönste Sommer seit Menschengedenken. Der Himmel spannte sich wie ein endloses, strahlend blaues Tuch über die Welt, und die Sonne sorgte dafür, dass es keine Schatten mehr zu geben schien. Kein Lüftchen wehte und die Schwalben zogen ihre Kreise tief über den Dächern der aus hellen Steinen gefügten Häuser. Wer konnte, verrichtete seine Arbeit am frühen Vormittag und suchte während des Tages Zuflucht in dunklen Räumen oder dem Wasser.
Jean-Luc und Sébastien waren an diesen Tagen kaum zu bändigen. Sie jagten ihre Pferde über die weiten Ebenen der Champagne, stürzten sich in die kühlen Fluten der Îre oder lagen unter dem funkelnden Blätterdach der Apfelbäume und träumten vor sich hin.
»Los! Wer als Erster am Wasser ist!«, brüllte Jean-Luc und rannte los. Barfüßig eilte er die holperige Dorfstraße entlang, gefolgt von seinem Freund. Noch im Laufen zog Jean-Luc sein Hemd über den Kopf und warf es in ein Gebüsch. Er war Sébastien um Längen voraus.
»Anne erschlägt dich, wenn sie sieht, wie du …«, Sébastien kam seinem Freund kaum hinterher, vor allem, wenn er dabei auch noch reden wollte, »… mit deinen Sachen … umgehst!« Er selbst war gerade an dem letzten geduckten Haus vorbei, als er auch schon das weit entfernte Platschen des Wassers hörte. Noch einmal sammelte er alle Kraft und beschleunigte seine Schritte.
Jean-Luc tauchte bereits in die grünlichen Fluten der Îre, wobei Sébastien sah, dass sein Freund das Band verloren hatte, das seine dunkelbraunen Locken zu einem Zopf zusammenhielt. Im Gegensatz zu ihm selbst war Jean-Luc groß, aber dabei von eher zierlicher Gestalt. »Ein Hänfling«, wie seine alte Amme nicht müde wurde zu betonen. »Was er isst kann nicht ansetzen, weil er gleich wieder losstürmt.«
»Ha-haaa!«, brüllte Jean-Luc, riss ein Bündel Algen ab, die ihre langen Strähnen mit der Flut treiben ließen, und hielt es sich wie einen Bart vor das Kinn. »Sehe ich nicht großartig aus, Mademoiselle?« Er machte stolzierende Schritte an jener Stelle, wo das Wasser weniger tief war.
Sébastien presste die Lippen aufeinander. Sein Haar hatte sich ebenfalls gelöst und wallte in dichten, dunkelblonden Locken über seinen Rücken. Er wusste, dass sein Freund ihn nur zu gerne mit seinem üppigen Haar aufzog und es ärgerte ihn jedes Mal, dass es ihn ärgerte.
»So kommt doch zu mir, Schönste. Ich verspreche auch: Ich werde Euch kein Leid antun!«, flötete Jean-Luc grinsend.
»Idiot!«, knurrte Sébastien und überlegte, nach Hause zu gehen. Sollte Jean-Luc doch an seinem Humor ersticken. Dabei sah er auf das kühl murmelnde Wasser und spürte die Hitze noch stärker auf seiner Haut.
»Oh, weh … Ihr fürchtet Euch doch nicht vor mir, meine entzückende Freundin?«
Sébastien, von seiner plötzlich aufwallenden Wut übermannt, machte einen langen Satz und stürzte sich dann mit einem gekonnten Hechtsprung auf Jean-Luc.
»Oh … verdammt …«, war alles, was Jean-Luc noch herausbrachte, dann drückte der wesentlich muskulösere Sébastien ihn unter Wasser.
Jean-Luc begann, wild um sich zu schlagen. Denn was ihm zuerst noch als ein grober Scherz vorgekommen war, hatte sich zu wandeln begonnen. Er trat blind um sich und erwischte Sébastien wohl auch das eine oder andere Mal. Doch das Wasser lief ihm in den Mund und in die Augen. Panik schoss in ihm hoch, als er merkte, dass das Wasser die Luft in seiner Kehle ersetzte und er den Boden unter den Füßen verlor. Merkte Sébastien denn gar nicht, dass er dabei war, zu ertrinken? Todesangst packte ihn. Nein. Er merkte es nicht! Er hielt es für ein Spiel! Jean-Lucs Angsttränen mischten sich mit dem Wasser und dann wurde alles um ihn herum schwarz.
Sébastien erkannte erst, dass etwas nicht stimmte, als sein Freund schwer wurde, er nicht mehr strampelte und um sich schlug. Herrgott, war ihm seine Brust eng geworden, als er den halbnackten Körper regungslos im Wasser liegen sah. »Jean-Luc!«, schrie er. »Zu Hilfe!« Doch hier draußen hörte ihn niemand. Sie hatten das Dorf weit hinter sich gelassen und so konnte er nichts tun, als unter Schreien und Tränen seinen Freund aus dem Wasser ans Ufer zu ziehen. Ich habe ihn umgebracht! Herr im Himmel, steh mir bei! Er ist tot. Und ich habe ihn auf dem Gewissen!, dachte er erfüllt von der furchtbarsten Angst. Doch es war keine Furcht vor der ihm drohenden Strafe, sondern davor, den einzigen Menschen zu verlieren, der ihm wirklich etwas bedeutete. Gewiss, Jean-Luc war der Sohn des Herzogs von Montremort, aber welche Rolle spielte das denn jetzt und hier, im Angesicht des Todes? Der Herzog, bösartig und jähzornig, würde ihn eines qualvollen Todes sterben lassen, sobald er erfuhr, was seinem Sohn widerfahren war.
Verzweifelt warf er sich über Jean-Luc und stemmte beide Hände flach auf dessen Brustkorb. Das Wasser musste raus. Egal wie. So fest er konnte, drückte er zu. »Jean-Luc! Bitte … stirb nicht! Ich flehe dich an! Bleib bei mir!«
Sébastien sah die Wassertropfen, die in den Locken seines Freundes schillerten wie Diamanten, und er verstand nicht, wieso etwas derart schön sein konnte. Ich muss ihm Luft einhauchen, fiel ihm ein. Das konnte die Rettung sein, denn er erinnerte sich an einen Vorfall, wo sein Vater einem anderen das Leben gerettet hatte, indem er genau das tat.
Sébastien rief sich ins Gedächtnis, wie der Vater damals vorgegangen war, beugte sich tief über Jean-Lucs Gesicht, presste mit zwei Fingern dessen Nasenflügel zusammen und drückte dann den Mund auf die Lippen seines Freundes.
Nachdem er seinen Atem vollständig an diesen anderen Körper abgegeben hatte, richtete er sich abermals auf, holte tief Luft und ließ sie dann wieder in Jean-Lucs Mund strömen. Wie seltsam es sich doch anfühlte, dachte er plötzlich und wurde rot. Jean-Lucs Lippen waren so voll und weich. Und warum schien sich seine Zunge förmlich danach zu sehnen, in den Mund des Freundes einzudringen?
Sébastien betrachtete überrascht und gleichzeitig fasziniert, wie sich der Körper seines Freundes in seinen Augen förmlich zu verwandeln schien. Seine Rechte lag flach auf dem Bauch des anderen, und mit den Fingerspitzen konnte er Jean-Lucs Rippenbogen spüren.
Sébastiens Atem ging schwer. Das musste von der Anstrengung des Rettungsversuchs kommen. Erschrocken fiel ihm ein, dass er ja seinen Freund am Leben halten und nicht über dessen weiche Haut und die kleinen, rauen Haare nachdenken wollte, die sich unterhalb von dessen Nabel kräuselten. Abermals holte Sébastien Luft, doch nun zögerte er plötzlich, bevor er seine Lippen wieder auf die seines bewusstlosen Freundes drückte.
»Vergib mir«, murmelte er und schloss die Augen. Dann legte er seinen Kopf leicht zur Seite, gerade so, als gälte es, Jean-Luc noch besser zu spüren, noch mehr von ihm in sich aufzunehmen. Ein grauer Nebel strömte in Sébastiens Gehirn und ließ seine Zunge in den geöffneten Mund wandern. Dabei war er so in sein Tun vertieft, dass er nicht merkte, dass Jean-Lucs Atem zurückgekehrt war und sich mit seinem mischte. Er merkte auch nicht, dass sich eine Hand auf seinen Rücken legte. Erst als jemand seinen Arm umfasste und an Jean-Lucs Bauch abwärts schob, begann Sébastien, sich wieder in die Wirklichkeit zu bewegen. Ja, er erstarrte förmlich, als seine Fingerspitzen an die Eichel seines Freundes stießen. Schockiert setzte er sich auf und starrte Jean-Luc an, der seine Blicke unverwandt auf ihn geheftet hatte. Es war ein solch tiefer Ernst in seinen Zügen, dass Sébastiens Brust zu eng wurde. Panik griff nach ihm, als er das Blut spürte, das in seinen Lenden zusammenströmte und seine Männlichkeit aufrichtete. Im gleichen Moment packte sein Freund ihn und schleuderte ihn zu Boden.
»Hast du Angst?«, fragte Jean-Luc herausfordernd, wenn sich auch irgendwo unter seiner Selbstsicherheit ein gewisses Beben verbarg.
Sébastien schluckte hart und konnte nur nicken.
»Das brauchst du nicht«, flüsterte Jean-Luc und hätte nie zugegeben, dass es ihm nicht viel anders ging. Damit Sébastien nichts von dieser Unsicherheit sehen sollte, beugte Jean-Luc sich über ihn und presste seine Lippen so fest er konnte auf Sébastiens Mund. Seine dunklen Locken rutschten über sein Gesicht und bildeten einen dichten Vorhang, der sie beide umschloss.
Mit äußerster Vorsicht setzte Sébastien sich auf und erwiderte die Umarmung. Ihre Hände glitten auf und ab, untersuchten ihre Körper, als wäre es das erste Mal, dass sie erkannten, wie zart die Haut, wie straff die Muskeln des jeweils anderen waren.
Jean-Luc spürte die Härte zwischen seinen Beinen und verging vor Sehnsucht nach seinem Freund. Sie wälzten sich durch das Gras, denn allein die Umarmungen bedeuteten für sie die Entdeckung einer neuen, wunderbar aufregenden Welt. Plötzlich aber hielt Sébastien inne, setzte sich sehr gerade hin und schob seine Haare über die herrlich gerundeten, muskulösen Schultern zurück. »Jean-Luc! Wir dürfen das nicht! Es ist verboten. Unzucht mit einem anderen Mann! Sie würden uns stäupen!« Sébastiens meeresblaue Augen oszillierten über das bleiche Gesicht seines Freundes.
»Wieso? Niemand wird etwas erfahren.« Damit drückte Jean-Luc seinen Liebsten nieder und begann, dessen Kniebundhose herunterzuschieben.
Sébastien machte halbherzige Anstrengungen, dies zu verhindern, doch als er sah, wie der junge Baron offensichtlich den Anblick seines erigierten Geschlechts genoss, hielt er still, ließ sich streicheln und massieren. Er gab sich dem Prickeln hin, das das Blut in seinen Lenden auslöste, und ergriff sodann die Männlichkeit Jean-Lucs, damit dieser in den gleichen Genuss kommen sollte. Der war mittlerweile dazu übergegangen, den Schaft seines Freundes schneller und schneller zu reiben, wobei er ihn heftig zusammendrückte.
»Au, das tut weh!«, jammerte Sébastien und versuchte, sich dem kräftigen Griff zu entziehen. »Hast du es dir noch nie gemacht?«, wollte Sébastien wissen, der stolz darauf war, dass er endlich seinem herzoglichen Freund um etwas voraus war. »Warte … dann bist zuerst du dran!« Er küsste Jean-Luc flüchtig auf den Mund und umschloss dann dessen Schaft mit der Faust. »Du musst nicht so fest drücken. Einfach nur umfassen und dann hoch und runter.« Zufrieden hörte er, wie der Atem seines Freundes schwerer ging, wie er langsam aber sicher mit geschlossenen Augen zu keuchen begann.
»Ja, oh Gott. Ist das gut. Mach weiter! Bitte. Hör nicht auf! Schneller! Ja!«, stieß Jean-Luc hervor, während sein Bauch sich hektisch hob und senkte. Natürlich hatte er es sich schon selbst besorgt. Aber noch nie hatte ein anderer Hand an seinen Schwanz gelegt.
Mit weichen Knien wanderte er über Wolken. Und dann, als der Druck in seinen Lenden übermächtig zu werden drohte, schoss er ab. Wimmernd und außer Atem betrachtete er fassungslos die weiße Creme auf seinem Bauch und auf der Hand Sébastiens. Er zitterte am ganzen Leib, während das Ziehen und Trommeln in seinen Lenden langsam nachließ und auch die unglaubliche Woge aus Glück zurück in jenes Meer rollte, aus dem sie entsprungen war.
Noch immer den mittlerweile weichen Schaft seines Freundes umfassend, beugte Sébastien sich über Jean-Luc und sie küssten sich lang und intensiv. So intensiv, dass sie das Hufgetrappel gar nicht bemerkten, das sich vom Dorf her näherte. Und als sie die Pferde schnauben hörten, ignorierten sie sie, denn die beiden fühlten sich von den Büschen und dem Schilf sicher verborgen.
Dies endete erst brutal, als zwei schwarze Stiefel über ihnen auftauchten. Eine Reitgerte sauste durch die Luft und traf den schreckensbleichen Sébastien auf dem Rücken. Der junge Bursche schrie vor Schmerzen gellend auf.
Und es sollte nicht der einzige Hieb bleiben.
»Runter von meinem Sohn, du Dreckschwein!«, tobte der Herzog. Er schlug seine Fäuste in die blonden Locken des jungen Mannes und zerrte den Schreienden mit sich.
Jean-Luc aber sprang im nächsten Moment auf die Füße, wild entschlossen, dem Freund zu helfen.
»Fasst ihn!«, kommandierte sein Vater, und Spuckebläschen trafen den geschockten Jüngling. Im nächsten Moment fand Jean-Luc sich in der Gewalt der Soldaten seines Vaters. Wie in eisernen Manschetten hielten sie ihn so fest, dass er kaum atmen konnte, geschweige denn sich bewegen.
Alles was er tun konnte, war zu schreien. Zu Betteln und zu flehen. Doch sein Vater, gut einen Kopf größer als Sébastien und ein Schrank von einem Mann mit Schultern so breit, dass er kaum durch eine normale Tür passte, hatte keinerlei Mühe mit dem sich wild wehrenden Burschen. Ehe dieser sich versah, hatte der Herzog ihm die Hände zusammengebunden und schlug ihm dann mit der Faust in den Magen. Sébastien sackte würgend zusammen und verlor für Momente das Bewusstsein.
»Du lässt dich von so einem Schwein anfassen? Mein Sohn? Der künftige Herzog von Montremort?«, donnerte die Stimme seines Vaters durch die Ebene.
»Ich werde euch beide lehren …«, brüllte er und riss ein Seil vom Sattel seines Pferdes.
Als Jean-Luc begriff, was geschah, versagten ihm die Knie. Die Soldaten waren so überrascht, dass sie es verpassten, ihn auf den Füßen zu halten.
»Nein, Vater! Tut es nicht! Bei der Seele meiner Mutter im Himmel … bei der Heiligen Jungfrau …«, stammelte der Verzweifelte.
Das lange weiße Haar seines Vaters wallte auf, als er sich seinem Sohn zuwendete, der kraftlos zwischen den Soldaten hing.
»Du wagst es, den Namen deiner Mutter in den Mund zu nehmen? Du gottverdammter Saukerl?«
Er schlug Jean-Luc mit der Rückseite seiner Hand so fest ins Gesicht, dass dessen Lippe platzte und das Blut an seinem Kinn herunterrann.
Der Herzog flocht einen Knoten in das Seil und warf ein Ende über den Ast der Eiche, die dort am Wasser stand.
Dann packte er den langsam wieder zur Besinnung kommenden Sébastien, hielt ihn mit einem Arm, während er mit der anderen Hand die Schlinge um den schlanken Hals legte.
»Nein! Bitte! Vater! Tut es nicht! Ich war es! Ich habe ihn verführt!« Tränen und Rotz strömten über das Gesicht des jungen Adligen. Der Schmerz und die Angst zerfetzten sein Herz. Liebe Mutter … bitte … ich flehe dich an … lass nicht zu, dass das geschieht!
»Bleib stehen, Hundsvott!«, knurrte der Herzog und schlug seinen Ellenbogen gegen Sébastiens Hinterkopf. »Fang jetzt lieber an zu beten, dass der Herr einen Schwanzlutscher wie dich überhaupt in den Himmel lässt!« Seine Augen glühten, als er beide Arme von hinten um Sébastiens Oberkörper schlang.
Heilige Maria, Mutter Gottes … lass mich ohnmächtig werden … ich kann das nicht ansehen …
»Vater, lasst es gut sein! Ich habe begriffen! … Bitte! Ich werde nie mehr einen Mann anfassen. Ich schwöre es Euch bei meiner Seele!« Jean-Luc wollte sich nach vorne werfen, legte noch einmal alle Kraft in die Bewegung, doch es war umsonst. Der junge Adlige kam dadurch dem Tod seines Freundes nur näher, denn der Herzog hatte im gleichen Moment seine Arme mit einem heftigen Ruck nach unten gezogen und Sébastien so getötet. Das Knacken hallte in Jean-Lucs Kopf. Sein Mund stand weit offen, doch der Schrei war in seinem Herzen verstummt. Sein Verstand setzte aus. Fassungslos starrte er die gebrochenen Augen seines Freundes an, der schlaff in den Armen des Herzogs hing.
»Lasst ihn los!«, kommandierte der Herzog, woraufhin seine Männer ihre Griffe lösten und Jean-Luc zu Boden stürzte. Im letzten Moment konnte er sich noch mit seinen Händen abfangen, dann kam die Ohnmacht. Viel zu spät.
 


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