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Drachentöter, Viola Voigt

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Drachentöter v. Viola Voigt

Es ist ein großes Vergnügen für die Lehrerin, junge Erwachsene zu unterrichten. Sie mag ihre Schüler, doch einer davon ist besonders faszinierend.

Der junge Mann ist anders - ihn erfüllt, wie sie, ein dunkles Verlangen, das er erforschen und ausleben will. Und die Lehrerin wird ihm eine wahre Lehrerin sein ...

Wörter: 5.090, 18 S.

Inhalt: jugendlicher Mann/ältere Frau, Sex M/F, Dominanz, Spiele, Erotik, Schüler/Lehrerin, erotische Geschichten, Kurzgeschichten

 

Leseprobe:

Alles war gut so. Niemand fragte, wohin sie regelmäßig an den Wochenenden verschwand. Allgemein nahm man an, dass sie in der Großstadt ihre Mutter besuchte. Niemand ahnte, dass Menschen wie sie keine Familie besaßen. Aber auch damit hatte sie sich abgefunden. An verschwiegenen Orten traf sie Menschen, die wie sie waren. Keiner kannte den wirklichen Namen des anderen, nicht seinen Wohnort, manchmal nicht einmal das wahre Geschlecht des anderen. Denn das war unwichtig an diesen Orten. Alles war unwichtig an diesen Orten. Nur eines zählte: die Lust am Spiel.

Dann tauchte ER auf. Vielleicht war er schon immer in dieser Klasse gewesen. Vielleicht hatte sie ihn heranwachsen sehen, ohne ihn bemerkt zu haben. Bis zu jenem Tag, an dem sie seinen Blick zum ersten Mal in ihrem Rücken spürte. Es war der Blick eines Mannes, der eine Frau begehrt.
Wenn sie sich dann umsah, saß dort niemand, dem dieser Blick gehören konnte. Der in der Lage zu sein schien, sie so zu begehren.

Es läutete. Sie sammelte die Arbeiten ein und kehrte zu ihrem Platz zurück. Unwillkürlich suchte sie nach seinem Heft, das einen grünen Umschlag hatte.
Sie schlug es auf. Unter der Überschrift stand ein einziger Satz.
Er wollte „Drachentöter“ werden?!
Ihr wurde heiß. Sie öffnete den obersten Kragenknopf ihrer stets hochgeschlossenen Bluse und fächelte sich mit dem Heft Luft zu.

Als sie die Fassung wieder gewonnen hatte und nach ihren Schülern sah, war er der letzte im Klassenraum. In gewohnter Manier packte er seine Sachen zusammen. Entschlossen warf sie den Stapel Hefte auf den Tisch, nur seines behielt sie in der Hand. Langsam, mit hochgerecktem Kinn schritt sie auf ihn zu. Sehr langsam. Dabei schlug sie sich rhythmisch mit seinem zusammengerollten Heft in die linke Hand. Kurz vor seiner Bank blieb sie stehen.
Die Ledertasche unbeholfen auf und zu klappend schien er zu überlegen, was nun zu tun sei. Plötzlich hob er seinen Kopf.
Welch ein Triumph! Jetzt gleich sah sie in seine Augen!
Er wagte nicht, sich zu bewegen, und lugte vorsichtig unter seinen langen, seidigen Wimpern hervor.
Spielen wir, jaa!, schoss es ihr durch den Kopf. Jäger und Opfer. Aber DU bist das Wild!
„Stell die Mappe hin", herrschte sie ihn an.
Er war so erschrocken, dass er sie mit offenem Mund anstarrte.
Moosgrün, mit einer Spur haselnussbraun. Er hatte wirklich keine blauen Augen. Alles an ihr feierte.
„Du wirst heute nachsitzen.“
Erstaunt hob er die Augenbrauen, so, als wisse er gar nicht, womit er diese besondere Ehre verdient hatte.
Weil sie größer war als er, schob sie behutsam ihre Hand unter sein Kinn und hob seinen Kopf ein Stück höher.
„Sieh mir in die Augen.“
Als er das Befohlene tat und sich ihre Blicke trafen, schoss ein Blitz vom Scheitel zwischen ihren Schulterblättern entlang bis in ihre Lenden. Einen Moment schloss sie genüsslich die Augen und seufzte. Doch dann fand sie die Beherrschung wieder.
„Ich werde dich bestrafen", entgegnete sie mit gespielter Strenge.
Sofort füllten sich seine Augen mit Tränen. Überrascht ließ sie ihn los.
Da trat er einen Schritt zurück und hielt sich die Mappe vor den Bauch.
Eine Geste, die sie merkwürdig fand. Als sie nach der Tasche griff, begann er zu zittern.
Erst nachdem es ihr gelungen war, die Mappe in ihren Besitz zu bekommen, sah sie den Grund seiner Panik: Durch den Stoff der Hose zeichneten sich deutlich die Umrisse seines erigierten Gliedes ab.

 


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Diesen Artikel haben wir im Februar 2010 in unser Sortiment aufgenommen.


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