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Feurige Wogen, Inka Loreen Minden

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Feurige Wogen v. Inka Loreen Minden

Eine Feindschaft aus Jugendtagen steht zwischen dem Kapitän und seinem Ersten Offizier, als sie zufällig gemeinsam angeheuert werden. Hass und Leidenschaft vermischen sich zu einen explosiven Cocktail. Auf dem Schiff der Marine müssen sie auf engstem Raum zusammenarbeiten, was dazu führt, dass die Gefühle überkochen. 

Wörter: 7.325, 22 S.

Inhalt: Sex M/M, oral, anal, Erotik, Abenteuer, homoerotisch, schwul, Männerliebe, erotische Geschichten, gay romance, Liebe

 

Leseprobe:

Daniel Heyworth stand am Heck der Aquamarin und betrachtete den glühenden Ball, der langsam im Meer versank. Über ihm blähten sich die gewaltigen Segel des Schiffes und ein scharfer Wind wehte ihm die Gischt ins Gesicht. Der Nachthimmel bleibt wohl sternenlos, sagte sich Daniel, denn graue Wolken zogen von Westen herauf. Sie passten optimal zu seiner Gemütsverfassung. Warum bestraft mich Gott schon wieder? Was habe ich ihm getan? Diese Fragen stellte sich der Mann mit dem kupferfarbenen Haar nun seit mehreren Wochen. Er sog die salzige Luft tief in die Lungen, wobei sich seine Finger so fest in die Reling krallten, dass sich Holzsplitter unter seine Fingernägel schoben. Kopfschüttelnd überdachte er noch einmal seine Situation. Warum musste ausgerechnet ich Christophers Kommando unterstellt werden? Er hasst mich aus den Tiefen seiner Seele ebenso sehr wie ich ihn verabscheue, obwohl er es war, der mein Leben zerstört hat. Dan hatte gehofft, ihm nie wieder über den Weg zu laufen. Mit unvorstellbarem Fleiß und Beziehungen zur Admiralität hatte es Daniel immerhin zum Ersten Offizier geschafft, trotz seiner Entlassung aus der Offiziersschule, Christopher sei Dank.
„Lungern Sie hier nicht herum, Heyworth, gehen Sie an Ihre Arbeit!“, knurrte es plötzlich hinter ihm. „Geben Sie Befehl zum Segel reffen, es zieht ein Sturm auf.“
Langsam drehte sich Dan um und sah dem breitschultrigen Mann in die wütenden Augen, wobei sich der Knoten in seinem Magen noch enger zusammenzog. „Aye, Captain.“
Christopher Barker wich seinem Blick offensichtlich aus. Energisch strich er sich eine dunkle Strähne hinters Ohr und starrte angestrengt auf das Meer. Chris weiß genau, was er mir angetan hat, doch er ist zu feig, sich zu entschuldigen, dachte Daniel. Ich könnte jetzt an seiner Stelle Kapitän sein!
Er drückte sich so vehement an seinem Vorgesetzten vorbei, dass dieser einen Schritt zur Seite machen musste, damit er nicht auf den Planken landete. Sofort schoss Christophers Arm hervor und umklammerte Daniels Handgelenk. „Passen Sie auf, Heyworth, ich behalte Sie im Auge!“
Dan funkelte ihn böse an und konnte sich gerade noch zurückhalten, seinem Gegenüber einen Kinnhaken zu verpassen. Tief durchatmend rang er um Beherrschung. Was ist nur aus dem Mann geworden, zu dem ich einmal aufgesehen habe? Kraftvoll riss Dan sich los und stellte sich schweren Herzens auf die Brücke, um der Crew die nötigen Order zu erteilen. Dabei sah er immer wieder zum Captain hinüber, der ihn weiterhin mit finsteren Blicken bedachte. Nicht nur in Daniels Inneren braute sich etwas zusammen – nein, heute Nacht würde Neptun mit seinem Dreizack das Meer aufwühlen und sie zu seinen Marionetten machen.

***

Zwei Stunden später befanden sie sich inmitten eines gewaltigen Sturmes. Meerwasser und Regen peitschten den Männern wie Nadelstiche ins Gesicht; die Wellen spielten mit dem riesigen Schiff als wäre es ein Korken. Festgebunden stand Daniel an Deck, gab Order und kämpfte gegen das Unwetter. Die Crew gab alles, damit das Handelsschiff nicht unterging, verteilte Lasten, kappte Segel, und sogar der Captain packte mit an, wobei er selbstlos sein Leben aufs Spiel setzte. Daniel hatte ihn in den letzten Wochen auf See genau beobachtet. Auch wenn er es sich nur zähneknirschend eingestand, Christopher war ein herausragender Führer. Heimlich bewunderte Dan ihn für seinen Mut und seine Stärke. Chris setzte sich für seine Leute ein und behandelte sie äußerst fair. Bis auf mich. Daniel konnte den Captain nicht sehen, doch er spürte mit jeder Faser seines Körpers, dass er in der Nähe war.

„Ein Tau hat sich gelöst!“ Christopher hörte den Ruf eines Matrosen durch das Tosen des Windes und duckte sich instinktiv. Gerade noch rechtzeitig, denn das dicke Seil peitschte dicht an seinem Kopf vorbei und verfehlte ihn nur knapp. Genauso schnell wie es gekommen war, verschmolz es wieder mit der Nacht, doch ein Schrei zeugte davon, dass es jemanden verletzt hatte. „Es ist Heyworth! Es hat ihn schwer erwischt!“
Verflucht! Christopher machte sich auf den Weg und wäre beinahe von Bord gespült worden. Über die glitschigen Planken schlitterte er zu seinem Ersten Offizier, der reglos auf dem Boden lag. „Ich bringe ihn unter Deck!“, rief er seinen Männern zu, die schon dabei waren, den Bewusstlosen loszubinden. Am Niedergang schaukelte eine Laterne heftig im Wind, doch ihr Licht reichte aus um zu erkennen, dass Daniel eine Platzwunde auf der Stirn hatte. Es hat ihn tatsächlich voll getroffen!
„Longbottom, Sie übernehmen das Kommando!“, rief Chris seinem Zweiten Offizier zu, als er sich mit dem schlanken Mann auf seinen Schultern an den Abstieg machte. Er taumelte durch den engen Gang, wobei er mehrmals die Wand streifte, so heftig wurde er im Bauch des Schiffes umhergeworfen. Genau wie er selbst, besaß auch sein Erster Offizier eine eigene Kabine im Achterdeck, die zwar wesentlich kleiner war als seine, aber ihren Zweck erfüllte. Dort warf er den Mann auf sein Bett. Christopher entzündete trotz des Sturmes eine Laterne, denn unter Deck herrschte ewige Finsternis, egal ob am Tag oder in der Nacht. Nur der Kapitän besaß das Privileg, gleich eine ganze Fensterreihe in seiner Kajüte zu haben, Daniels Kabine war gerade mal mit einer Luke ausgestattet.
Die Lampe schwenkte gefährlich über ihren Köpfen hin und her, als sich Chris neben Dan auf die Matratze setzte und ihm die Schuhe auszog. Auch wenn sie gerade in wärmeren Gewässern segelten, so wurde es bei einem Unwetter doch empfindlich kühl und der Regen hatte die beiden bis auf die Knochen durchnässt.
Während der Captain dabei war, dem Bewusstlosen das Hemd abzustreifen, klopfte es an der Tür und der Schiffsarzt trat ein. Doktor Bernard nähte die Wunde mit drei Stichen und ließ die beiden wieder allein, ohne viel Worte zu verschwenden, denn Christopher wusste genau, was er jetzt tun musste. Die restliche Nacht würde er an Daniels Bett wachen und versuchen, ihn jede Stunde zu wecken. Ein solch massiver Schlag auf den Kopf konnte mitunter tödlich enden.
Mit zitternden Händen schälte er den reglosen Mann aus der triefenden Kleidung. Ein schlanker, gut definierter Körper kam zum Vorschein, der beinahe haarlos war, aber das Dreieck zwischen Dans Beinen schimmerten ebenso rötlich wie die Locken auf seinem Haupt. Was für eine Versuchung! Schnell wickelte der Captain ihn in wärmende Decken, denn der Anblick der milchigen Haut schickte ein Kribbeln durch Christophers Lenden. Daniel war schon immer ein hübscher Kerl, aber er sieht noch besser aus als früher. Aus ihm ist ein richtiger Mann geworden.

 


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