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Die Chefredakteurin, A. R. Sinnlich

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Die Chefredakteurin (Chantals erotische Abenteuer) v. A. R. Sinnlich

Ein Vorstellungsgespräch ganz nach Chantals Geschmack! Als sie sich bei einem berühmten Klatschmagazin bewirbt, will die attraktive Chefredakteurin wissen, ob Chantal tatsächlich zupacken kann und knallhart ist. Im Handumdrehen überzeugt Chantal die neue Chefin von ihren Qualitäten. 

Wörter: 4.000, ca. 24 S.

Inhalt: Sex F/F, Erotik, lesbisch, Frauen, erotische Geschichten, Kurzgeschichten, Verführung

 

Leseprobe:

„Setzen Sie sich, Chantal.“ Sie wies mit ihrer blassen Hand auf einen dunkelbraunen Ledersessel, der vor ihrem monumental wirkenden Schreibtisch stand. Überraschend tief sank ich in das Leder ein und versuchte, möglichst wenig plump dagegen anzukämpfen. Die Hansen kommentierte diese Bemühungen nur mit einem süffisanten, schlecht versteckten Lächeln. Da begriff ich, dass sie den Sessel dazu benutzte, ihre Macht zu demonstrieren. Denn im Gegensatz zu mir in diesem vermaledeiten Ledersessel saß sie hinter ihrem Schreibtisch eindeutig erhöht und starrte unerbittlich auf mich herab. So ging das aber nicht! Nicht mit mir! Schließlich war ich ja nicht irgendwer, sondern ich war Chantal, die rasende Reporterin! Entschlossen holte ich mit den Beinen Schwung und katapultierte mich so geradewegs zurück auf die Füße.
Wieder zog die Hansen ihre Augenbrauennummer ab. „Nanu? Sitzen Sie nicht bequem?“, fragte sie scheinbar überrascht.
„Bequem ist dieses Teil bestimmt, aber ich möchte Ihnen gerne in die Augen sehen können während des Gesprächs. Das kann ich nicht, wenn ich so tief sitze“, sagte ich herausfordernd.
„Sie möchten also nicht in dem von all meinen Besuchern und Gästen begehrten Designer-Sessel sitzen, habe ich Sie da richtig verstanden?“, fragte sie leicht irritiert.
„Ganz recht.“ Ich nickte freundlich lächelnd. „Aber draußen im Vorzimmer gibt es vernünftige Stühle, schließlich saß ich darauf ja lange genug herum. Einen kleinen Moment, bitte, ich hole mir nur eben einen.“ Ich zwinkerte ihr zu und schoss nach draußen ins Vorzimmer, schnappte mir einen Stuhl von dort, zwinkerte auch der mich fassungslos anstarrenden Sekretärin zu und war binnen fünf Sekunden wieder bei der Hansen im Büro. Sorgfältig platzierte ich den Stuhl vor ihrem Schreibtisch und setzte mich dann. „So, jetzt fühle ich mich erheblich besser. Wir können anfangen.“ Ich lächelte zuckersüß.
Schnell knipste auch die Hansen ihr falsches Lächeln wieder an. „Sehr schön, sehr schön.“
Ich gab ihr meine Mappe mit ausgewählten Textproben, die ich ihr bereits per E-Mail geschickt hatte. „Hier sind einige Texte von mir. Ich schreibe für alle namhaften Klatschblätter in Deutschland.“
„Klatschblätter?“, echote sie perplex.
„Nun ja, Sie wissen schon, die Blätter aus der Unterhaltungsbranche, die Regenbogenpresse, Yellow Press.“ Immer noch sichtlich aus dem Konzept gebracht blätterte sie in der Mappe. Es war ihr wohl noch nie passiert, dass sich jemand so völlig unbeeindruckt von ihr zeigte wie ich.
„Das sieht bisweilen ganz gut aus. Aber verstehen Sie, wir sind einer der Marktführer in der Branche. Bei uns reicht es nicht, wenn Sie hundert Prozent Ihres Könnens geben, Chantal! Wir wollen für unsere Leserinnen und Leser fünfhundert Prozent Einsatz und Können, und zwar immer!“ Nun schien sie voll in ihrem Element zu sein, palaverte wie eine Große und beweihräucherte sich selbst und ihre reaktionäre und pubertäre Klatschzeitung in den höchsten Tönen. Mühsam musste ich ein Gähnen unterdrücken, während ich mich gelangweilt fragte, wann ihr Redefluss wohl versiegen würde. Warum mussten wir Frauen so tun, als seien wir Männer und zogen die gleichen Machtspielchen ab wie die Jungs? Konnte sie mir nicht einfach diesen Job geben? Ich entschied mich dafür, ihr in die Parade zu fahren, um die Sache abzukürzen und auf den Punkt zu bringen.
„ … Menschen aus Sport, Medien, Kultur, das sind unsere …“
„Ja ja, ich weiß, Frau Hansen. Ich bin nicht erst seit gestern in diesem Beruf tätig. Ich habe ihn von der Pike auf gelernt und bin seit Jahren im Geschäft. Sparen wir uns das Gerede. Sie wissen selbst, dass sie keine bessere Klatschreporterin als mich finden werden. Ich bin zurzeit die heißeste Ware auf dem Arbeitsmarkt.“
Sie schnappte hörbar nach Luft ob meiner Unverfrorenheit, sie mitten im Satz zu unterbrechen und war erstmal nur sprachlos.
„Also, was ist jetzt? Bekomme ich den Job?“ Ich garnierte meinen erneuten Vorstoß mit einem honigsüßen Lächeln.
Erbost kniff sie die Augen zusammen. „Jetzt hören Sie mal zu, Chantal. Sie können nicht hier hereinstürmen und erwarten, dass Ihnen alles zufliegt“, stieß sie aufgebracht hervor.
„Ach nein?“ Meine unverfrorene und direkte Art schien die Hansen bis aufs Blut zu reizen. Aber sie reizte mich langsam auch. Sie sah verdammt sexy aus in ihrem Zorn.
 „Nein!“ Sie schrie schon fast, so sehr brachte ich sie auf die Palme. An ihrem Halsansatz erschienen hektische, rote Flecken, wie ich amüsiert feststellte. Was hatte sie nur? Ihr konnte doch gar nichts passieren. Ich wollte einen Job von ihr, nicht umgekehrt. Was brachte sie plötzlich so aus der Fassung?
„Wie läuft es denn dann, Frau Hansen?“, fragte ich und heuchelte ein wenig Ehrfurcht vor der mächtigen Chefredakteurin.
Sie erhob sich langsam von ihrem Stuhl, stützte sich mit den Handflächen auf der blank polierten Marmortischplatte vor ihr ab und beugte sich zu mir herüber. Ihre Augen kniff sie erneut ein wenig zusammen und flüsterte drohend: „Sie sind nicht in der Position, Forderungen stellen zu können, Chantal! Bevor Sie in diesen Luxus kommen, müssen Sie erst einmal etwas leisten. Und zwar etwas Außergewöhnliches. Erst danach besteht überhaupt eine klitzekleine Chance, dass Sie diesen Job bekommen.“
Ohne mit der Wimper zu zucken, hielt ich ihrem Blick stand. Ich erhob mich ebenfalls und stützte mich genau wie sie auf die Schreibtischplatte, so dass mein Gesicht nur Millimeter von ihrem entfernt war. Ihr rechtes Lid zuckte nervös, als ich sie fragte, ebenfalls flüsternd: „Und worin könnte diese außergewöhnliche Leistung wohl bestehen?“
Ihre Kiefer mahlten aufeinander, während sie mir in die Augen starrte und beharrlich schwieg. Ich versuchte in ihrem Blick zu lesen, was sie von mir erwartete. Ich sah ein Feuer, das gerade durch Funkenflug entfacht worden war. Ein Feuer, das nur noch leise in ihr geglimmt hatte und durch meine Anwesenheit plötzlich aufflackerte. War Frau Hansen die Sorte Frau, für die ich sie mit einem Mal hielt? War sie eine von denen, die sich demonstrativ einen Ehering an den Finger steckten und überall Bilder von ihrem Ehemann und den Sprösslingen aufstellten und sich insgeheim nichts sehnlicher als einen heißen Fick mit einer Frau wünschten? Mit einer Frau wie mir?
Ich beugte mich noch weiter zu ihr vor, roch ihr dezentes Parfüm und spürte ihren schneller gewordenen Atem weich auf meiner Wange. Sie schloss die Augen und kam mir noch ein winziges Stück entgegen. Keine Zweifel, die Frau Chefredakteurin gierte nach meinen Lippen auf ihren. Und noch nach viel mehr. Zufrieden, weil ich nun wusste, was ich wissen wollte, richtete ich mich auf. Sie riss die Augen auf und starrte mich entsetzt an. Für sie setzte ich mein verschlagenstes Lächeln auf und ging betont lässig um den Schreibtisch herum auf ihre Seite. Sie folgte mir mit den Augen und drehte sich dabei halb um ihre Achse. Immer noch sprach keine von uns ein Wort. Ich trat so dicht vor sie, dass ich sie mit Leichtigkeit hätte küssen können. Sie räusperte sich und griff mit einer zitternden Hand nach dem Telefonhörer.
„Frau Ziegler, bitte absolut keine Störung die nächsten dreißig Minuten, auf gar keinen Fall darf jemand mein Büro betreten!“
Sie legte wieder auf.
„Glauben Sie, ich brauche tatsächlich eine halbe Stunde, um Sie zur Explosion zu bringen?“, fragte ich leise.


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