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Die Herrin der Klinik - Pflegepraktikum gnadenlos, C. A. Reilly

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Die Herrin der Klinik - Pflegepraktikum gnadenlos v. C. A. Reilly

Ein straffer Körper. Ein strenger Blick. Mühsam unterdrückte, aggressive Leidenschaft. Funkelnde Augen, fordernd und befehlend. Das ist Gloria Weiden, Pflegedienstleiterin eines kleinen, abgelegenen Krankenhauses, in dem sie die absolute Herrscherin ist. Mit jedem Schritt, mit jeder Bewegung ihrer durchtrainierten Schenkel strahlt sie unverkennbare Dominanz aus. Sie ist gefürchtet und mächtig und nutzt ihre Position hemmungslos aus. Wehe dem, der sich ihr entgegenstellt. Wehe dem, an dem sie Gefallen findet …

Wörter: 10.481, 41 S.

Inhalt: FemDom, BDSM, Erniedrigung, NS, Fisting, Anal, Peitsche, Züchtigung, Lesbisch, Forced Bi, Sex, Erotik, erotische Geschichten, erotisches eBook, Verführung

Leseprobe:

Der Duft von Linoleum, Desinfektionsmitteln und jenem undefinierbaren Geruchsbestandteil, der alte Krankenhäuser auszeichnet, fiel Rick jetzt besonders deutlich auf. Es war ruhig auf dem langen, sterilen Flur, wo er auf einem ungemütlichen Stuhl Platz genommen hatte, um zu warten. Ab und zu huschte ein beschäftigter Arzt oder eine chronisch zu Boden blickende Krankenschwester an Rick vorbei. Niemand grüßte.
Nervös saß er nun da, ein schlaksiger, gehemmter junger Mann mit rötlichem Haar, hübschen blauen Augen und ein paar Sommersprossen um die Nase herum. Seine Haut war blass, sodass er oft scherzhaft gefragt wurde, ob er aus England oder Irland stammte. Er war an sich schon recht dünn, wenn auch sportlich, hatte aber während des Medizinstudiums und der anstrengenden Prüfungen noch mehr an Gewicht verloren. Fast schon wirkte er ein wenig fragil. Man hätte ihn für einen Sechszehnjährigen halten können, obwohl er gerade einundzwanzig geworden war. Die Dienstkleidung, die man ihm verpasst hatte, wirkte ein wenig grotesk. Die Hose hatte man zu klein gewählt, sodass es im Schritt deutlich klemmte, während der Pflegerkasack um seinen Körper schlotterte. Kurzum, er wirkte überaus unbeholfen, wie er da vor dem Büro der Pflegedienstleitung saß, sich nervös auf seinem Stuhl windend, das harte Holz der alten, früher streng katholischen Institution an seinen Gesäßbacken deutlich spürend, fast schon schmerzhaft. Über dem Büro von Frau Weiden hing ein schlichtes Holzkreuz mit der Figur des leidenden Christus, aufgespießt an Nägeln. Christus wirkte ausgemergelt.
Rick grinste. Fast ein wenig wie ich, dachte er so bei sich.
Plötzlich fuhr er zusammen. Im Büro von Frau Weiden hatte jemand ziemlich deutlich seine Stimme erhoben, fast schon geschrien. Es war eine laute, herrische, fast schon ein wenig schrille Frauenstimme. Dann Stille ... Die Bürotür öffnete sich. Eine junge Schwesterschülerin trat heraus, den heftig geröteten Kopf, wie wohl im Hause üblich, zu Boden gesenkt. Sie weinte. Und lief dann davon.
Rick spürte einen Kloß im Hals. Noch deutlicher spürte er das Holz seines Stuhls schmerzhaft am Gesäß.
Jetzt erinnerte er sich spontan. Bei seiner Ankunft in der abgelegenen, ländlichen Klinik, in der er auch ein kleines Zivi-Apartment im Personalwohnheim bewohnen durfte, hatte ihn Michael, ein junger, sichtlich schwuler Pfleger gewarnt.
„Also, Rick ...“, hatte Michael, der ganz sympathisch und gutaussehend war, ihn vorbereitet. „Also, eigentlich, so alles in allem, kann man es hier aushalten. Du bleibst ja nicht ewig hier, wie lange dauert dein Pflegepraktikum? Ach so, nur einen Monat. Das geht. Man kommt hier mit dem Großteil der Leute gut aus. Die Nonnen, die hier früher das Kommando hatten, sind zwar teilweise recht fies, aber die sterben langsam aus. Geh denen aber besser aus dem Weg. Die Ärzte leben in ihrer eigenen Welt. Am besten arbeiten und Kontakte meiden. Aber ...“
Und während Michael das Wort Aber aussprach, fuhr er sich mit einem Zeigefinger über die Lippen. „Aber ... Es gibt hier ein zwei drei Gestalten, denen man definitiv aus dem Weg gehen sollte. Also, die Arschkarte, im wahrsten Sinne des Wortes, hast du gezogen, wenn du auf der Station von Lady Weiden landest.“
„Lady Weiden?“
„Oh ja, Lady Weiden. Alias Pflegedienstleitung. Halt dich mal von der fern, es sei denn ...“
„Es sei denn?“
Michael hatte ihn dabei von oben bis unten gemustert und war dann mit seinem Blick an Ricks Schwanz kleben geblieben.
„Hm, ich hab schon genug geredet. In unserer Klinik redet man besser nicht allzu viel über bestimmte Dinge. Finde es mal selbst heraus. Aber Achtung. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir sagen, dass du in ein Beuteschema passt. Übrigens, wenn du mal Bock hast, was zu unternehmen, hier auf dem Land kann es ziemlich einsam sein.“
„Ja, vielleicht ... gerne“, hatte Rick geantwortet. Offensichtlich passte er auch in Michaels Beuteschema.
All dies schoss ihm durch den Kopf.
Ruckartig erhob er sich von seinem Stuhl, als er seinen Namen hörte.
„Herr Bitckus? Herr Richard Bitckus?“
„Ja, das bin ich ...“, stieß Rick heiser hervor. Der Kloß in seinem Hals war zu riesigen Proportionen angeschwollen. Sein Gesicht rötete sich an den Wangen, was zu seiner Blässe einen deutlichen Kontrast abgab. Ich muss aussehen wie ein Clown, schoss es ihm durch den Kopf. Schlaksig stolperte er in das Büro. Sein Herz pochte bis in die Schläfen. Warum er so aufgeregt war, konnte er nicht sagen.
Zunächst nahm er in seiner Aufregung kaum etwas wahr. Er stand plötzlich vor einem großen Schreibtisch. Das Büro war geräumig.
„Würden Sie bitte die Tür hinter sich schließen, wie es sich gehört? Ja? Vielen Dank ...“
Die sanfte Frauenstimme hatte einen leicht genervten Beiklang. Er tat wie geheißen, und setzte sich dann nach Aufforderung auf einen Ledersessel. Auch der war unbequem, schmerzte am Gesäß.
Jetzt erst fokussierte sich sein Blick. Vor ihm saß Frau Weiden, die Pflegedienstleiterin. Scheinbar studierte sie auf dem Schreibtisch irgendwelche Unterlagen. Ihr Blick aber, aus eigentümlich pigmentierten Augen, hatte etwas raubtierhaft Präzises. Nun musterte sie ihn unverhohlen. Sie hatte bernsteinfarbene Augen. Ein sehr kühles Glühen lag darin.
„Rick ... Ich darf Sie doch Rick nennen?“
„Natürlich“, gluckste er.
„Stehen Sie bitte mal auf.“
„Oh ja, natürlich.“
„Also sehen Sie, Rick, ich bin Frau Weiden, die Pflegedienstleiterin dieser Klinik. Und ich bin hier für gewisse Standards verantwortlich. Ich lege sehr viel Wert auf Umgangsformen. Nun, wenn ich Sie so betrachte ... und schließlich wollen Sie hier Ihr Praktikum absolvieren und etwas lernen ...“
Sie erhob sich von ihrem Sessel und kam auf ihn zu.
Warum auch immer, ihm wurde ein wenig schwindelig. Er starrte sie fast mit einem Tunnelblick an, wie er nur bei extremer Adrenalinausschüttung vorkommt.
Sie stand nun dicht vor ihm. Für eine erste Begegnung war das ein deutlicher Übergriff. Rick konnte ihr Parfum sehr intensiv wahrnehmen. Es entströmte dem Dekolleté ihrer enganliegenden schwarzen Bluse. Um den schmalen, sehnigen Hals trug sie eine Kette mit Kruzifix. Die Halsvenen traten deutlich hervor. Das Parfum roch süßlich-herb. Dies, im Zusammenspiel mit ihrem Körpergeruch, regte ihn unwillkürlich an. Sie hatte, was deutlich sichtbar war, recht große, wohlgeformte, straffe und nach oben gerichtete Brüste. Überhaupt vermittelte ihr Körper etwas Straffes, Gespanntes. Dabei war sie nicht dünn. Ihr Gesäß wirkte in dem engen weißen kurzen Rock herausfordernd, mit festen Backen. Ebenso waren die Schenkel gut trainiert und kräftig. Da es draußen sehr warm war, trug sie keine Socken. Ihre Waden waren kräftig, nicht überproportioniert. Dazu trug sie Sandalen aus schwarzem Leder mit Riemen, die sich bis zu den Waden fortsetzten. Ihre wunderschönen Füße, mit rotlackierten Zehennägeln, kamen darin besonders gut zur Geltung.
„Nun, also, Rick, Sie haben bei mir gerade nicht den besten Eindruck hinterlassen.“
 


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