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Dirty Short Stories, Magnus Molasky

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Dirty Short Stories v. Magnus Molasky

Weg mit den kleinen blauen Muntermachern! Dirty Short Stories sind 10 erotische Geschichten für unerschrockene Leser, die es interessiert, wie man ohne Kreuz und Schwert seine nymphomane Nachbarin missioniert.
 

Wörter: 19.128, 65 S.

Inhalt: Dirty Talk, Sex M/F, MM/F, Erotik, Sexgeschichten, Sex Stories, Kurzgeschichten, erotische Geschichten, Dirty Talking

 

Leseprobe:

In den Achtzigern war ich als Student nachmittags öfter alleine zu Hause. Meine Freundin war Krankenschwester und wenn sie Spätschicht hatte (von 13.00 Uhr bis 20.00 Uhr), musste sie immer mittags zur Arbeit. Wenn sie dann spät abends nach Hause kam, war sie müde. Unter diesen Bedingungen hatte ich so viel Gelegenheit auf Sex, wie ein Ehemann nach einem Döner mit extra Zwiebeln.

Einen Stock tiefer wohnte unsere Nachbarin Frau Clauser zur Miete. Nicht selten bekam ich am frühen Nachmittag Besuch von ihr, denn ihre neunjährige Tochter war zu dieser Zeit noch im Kinderknast (Hort). Mal brauchte sie schwarzen Tee, mal eine Zitrone oder sonst irgendetwas Belangloses. Klar war mir jedoch, dass die vorgetragenen Begründungen nur Vorwände waren. Sie suchte Anschluss, meine Gesellschaft oder was auch immer. Ich erinnere mich noch gut daran, als es wieder einmal klingelte, wie ich gerade über Pythagoras grübelte. Sie störte mich an diesem Tag beim Lernen, deshalb hätte ich sie am liebsten mit Pissespray die Treppe herunter gejagt.

Dieses Mal wollte sie Eier. Auf mich machte sie den Eindruck, als würde sie die Beine keine zehn Grad weit auseinander bekommen, denn sie hatte ein unscheinbares Aussehen, war etwa 160 cm groß, Anfang dreißig, geschieden und vom Typ eher Endomorph, also etwas kräftig, aber nicht dick. Ihre roten Fingernägel waren lang und immer sehr gepflegt. Die Stimmung, die ihre Anwesenheit verbreitete, war angenehm. Simpel ausgedrückt hatte ich das Gefühl, dass sie anhänglich, aber nicht aufdringlich war. Die Störung wertete ich mittlerweile als willkommene Abwechslung. Mir fiel auf, dass sie mich unentwegt anschaute.

Anfangs siezte ich sie noch, denn immerhin war sie älter als ich. Als ich sie an diesem verregneten, trüben Novembertag in unsere Wohnung bat, meinte sie: „Wir können uns gerne duzen, mein Name ist Adelheid, aber alle nennen mich nur Alice.“ Ich antwortete: „Danke, freut mich. Ich bin der Magnus, darauf sollten wir anstoßen.“ Nachdem ich Alice im Wohnzimmer platz nehmen ließ, ging ich in die Küche. Unwillkürlich drängte sich mir die Frage auf: „Who is fucking Alice?“ Mit zwei vollen Sektgläsern kam ich zurück.

Sekt ist bei Frauen meistens das geeignete Getränk, um locker zu werden, so war es auch bei Alice. Ich fragte sie, warum sie alleine lebte, darauf bekam ich die Antwort: „Ich bin nicht unbedingt an einer festen Beziehung interessiert. Mir wäre es lieber, wenn ich mich nur gelegentlich mit einem Mann treffen könnte.“ Ich antwortete beeindruckt: „Das klingt doch ganz vernünftig, Alice, dann wird die Sauce auch niemals teurer als der Braten, oder?“ Sie kicherte. „Ich bin sehr verspielt und deshalb nicht geeignet für eine feste Beziehung“, antwortete Alice unerwartet offen.

Alice meinte, ich wäre ein Mann mit einem außergewöhnlichen Humor, denn sie hätte mich beim Aufstellen einiger obszönen Zwerge im Vorgarten beobachtet. Da musste ich derb lachen. In der Tat war das mein Steckenpferdchen zu jener Zeit; damit ärgerte ich meinen vermeidlichen Schwiegervater, der mich nicht ausstehen konnte. Meinen Lieblingszwerg nannte ich Goebbels. Mit einer toughen Pose hielt er sich die Pistole an die Mütze, vorne hatte die Mütze ein kleines Loch, hinten fehlte die Schädeldecke.


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Diesen Artikel haben wir im Mai 2011 in unser Sortiment aufgenommen.


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