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Mit dem Arsch auf der Motorhaube, Ferdinand von Stade

  • Mit dem Arsch auf der Motorhaube, Ferdinand von Stade
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Mit dem Arsch auf der Motorhaube v. Ferdinand von Stade

„Wie ein Baumwoll ... plantagen ... besitzer, der seine neue ... Afrosklavin aufvö... högelt.“ Immer wieder unterbrach sie sich unter schwerem Keuchen. In dieser Hochzeitsnacht wird das Revier markiert. Die Braut soll gleich von Anfang an wissen, dass Normalität nicht geduldet wird und die Missionarsstellung nur Ärger bringt.
Kurzgeschichten á la Stade: Begeben Sie sich in das erotische Spannungsfeld gemischter Krankenzimmer oder erleben Sie mit, wie ein Tourist gezwungen wird eine orientalische Frau mit einem Straffick zu schänden.

Wörter: 11.728, 55 S.

Inhalt: Sex M/F, erotische Geschichten, erotische Literatur, Kurzgeschichten, Verführung, Erotik

 

Leseprobe:

Klatschende Schläge; beinahe gleichzeitig folgt ein gepresster Aufschrei, der in ein heulendes Wimmern übergeht. Es klingt, als würde jemandem der Arsch versohlt. Nur, dass die Schläge heller und die Schmerzenslaute intensiver tönen.
Zwischendurch Schluchzen?
Eigentlich quälen mich andere Probleme an diesem Last-Minute-Romantikwochenende mit Gattin in Dubai.
„No! No! Nicht bitte!“ Den deutschen Wortfetzen habe ich verstanden. Da ist jemand in höchster Not. Ich beschleunige meine Schritte. Kam das aus der Bar? Jetzt?
Schnell hetze ich durch die Lobby, die um diese Zeit verwaist ist. Vermutlich tummeln sich die Angestellten ein Stockwerk höher beim Frühstücksbuffet. Mit Blick auf die Wüste, aus der die Nebelschwaden dahingleiten. Ein außergewöhnlicher Anblick, den ich mir auch gern antun würde.
Aber da ist es wieder: „Whaahallay!“, als der nächste Schlag sein Ziel trifft.
Die Bar ist leer. Wie zu erwarten. In Morgensonne gehüllt wirkt sie irgendwie unreal. Kein schummriges Licht, kein Rauch, keine schleichende Bluesmusik.
Es kommt von der Außenbar; Balkonseite mit Blick über die Medina von Dubai. Von dort, wo man abends die Absacker schlürft.
„Please not“, schluchzt eine Stimme, als für einige Sekunden keine Schläge fielen.
Eine Frau, Ende zwanzig, mit zerrissener Bluse und verwischtem Make-up hängt im Spagat zwischen zwei Barhockern und stützt sich umständlich hinterrücks am Tresen ab. Der Körper glänzt schweißverschmiert in der Morgensonne.
Erst auf dem zweiten Blick fällt mir auf, dass die gepeinigte Dame ohne den Fetzen um die Schultern gänzlich nackt wäre. Dazu in hochnotpeinlicher Pose – Spagat mit blutrot geschwollener Scham.
„Du dreckige Hure!“, knurrt ein unrasierter Mann, bevor seine flache Hand klatschend auf ihrer Vagina aufschlägt. Die Frau beißt sich auf die Lippen, aber ein Wimmern ist nicht zu unterdrücken.
„Ich nicht Hure“, stößt sie leise hervor.
Die langen Haare der gefolterten Frau sind in Strähnen zerzaust. Ihre Brüste zittern unter Schluchzen.
Für eine ganze Sekunde überlege ich: Hilfe holen oder selbst einschreiten. Die grausame Hand hebt sich schon wieder.
„Stop, das können Sie nicht tun.“
Der grinste nur und lässt alle Fünf mit einer leichten Wendung von unten herauf in die durch den Spagat offene Scham aufklatschen. Ich zucke zusammen, als spüre ich selbst den Schmerz.
„Sie dreckige Hure. Ihre Möse auch dreckig.“
„Ich nein ...“
„Schnauze!“, fährt er sie an.
Ich nehme allen Mut zusammen. „Sie hören doch, sie ist keine Hure.“
„Alle Huren lügen.“
„Bitte“, fleht sie mich an.
Streng kneife ich die Augen zusammen und spitze die Lippen. „Hören Sie sofort auf, oder ich hole die Polizei.“
Der Mann lacht rau. „Ehemann in Dubai dürfen strafen.“
Ich werde unsicher.
„Bitte ...“ Ihre Stimme wird schwächer.
Ich betrachte den gepeinigten Leib mit der unnatürlichen Spannung im Mösenbereich. Ein verbotener Reiz beschleicht meine Lenden. Sie ist allem hilflos ausgeliefert. Nicht nur den Blicken. Auch den Händen, Fäusten, Zähnen, Schwänzen. Doch ich schüttle mich kurz; Ritterlichkeit.
„Das kann ich nicht zulassen ...“, beginne ich.
„Wolle ficken?“ Der Mann grinst mich offen an.
„Ich will, dass Sie sie in Ruhe lassen.“
„Alle Männer wollen ficken. Sie braucht Strafe. Los, Strafficken.“
Am liebsten würde ich mich in den Schritt greifen. Gegen das Jucken vorgehen. Aber ich schüttle trotzdem den Kopf. „Nein.“
„Du strafen Hure oder ich strafen Hure.“ Sein Gesichtsausdruck wird wieder böse.
„Ich soll Ihre Frau fi...?“
„Bitte, Herr mich ficken. Schmerzen sehr groß. Bitte ficken.“
Zum ersten Mal blicke ich in ihre tiefen, klaren blauen Augen. Wie ein magischer See nehmen sie mich gefangen. Die wirren Haare und der feuchte offene Mund unterstreichen die Notlage und fordern gleichzeitig meine niedersten Triebe heraus.
„Was hat sie denn getan?“
„Sie dreckig gehurt“, prustet er. „Du strafen oder ich?“
Unsicher trete ich vor sie. Genau zwischen ihre gespreizten Schenkel.
 


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Diesen Artikel haben wir im Dezember 2013 in unser Sortiment aufgenommen.


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