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Abgedriftet, Ferdinand von Stade

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Abgedriftet v. Ferdinand von Stade

Jo ist anders als andere Frauen. Sie definiert sich über harte Gefühle, harten Sex, Schmerzen. Ihr Liebesleben ist genauso bizarr wie die Diagnose: Borderline. Und das in letzter Konsequenz. Sie braucht Grenzüberschreitungen, wie andere die Luft zum Atmen. Dem kann sich die Rockband genauso wenig entziehen wie der behandelnde Arzt. Die Spirale der Lust wird immer enger und führt sie schließlich zum elektrischen Zwangsorgasmus unter ärztlicher Aufsicht. Doch die junge Assistenzärztin kennt die wahren Motive ihres Kollegen und nützt sie aus. Dem bleibt nur die Wahl sie selbst auf dem Schockbett zu fixieren und ihr den Reizstromdildo einzuführen.

Wörter: 14.566, 64 S.

Inhalt: Sex M/F, Voyeurismus, Erotik, Kurzgeschichten, erotische Literatur, erotische Geschichten

Leseprobe:

„Jan-Patrik, begrüße deine Wohltäterin und Lieblingskaffeetante.“
Antje liebte es, in der dritten Person von sich zu sprechen. Sie war keine wirkliche Tante, stockte aber gern mein spärliches Taschengeld auf, wenn ich ihre Sachertorte nicht vergaß.
Nur ein fünfundsechzig groß, aber mit ausladender Büste, die sie heute unter einer hochgeschlossenen Rüschenbluse verdeckte. Das große Areal bedeckte eine Bernsteinkette. Das Haar zum Dutt gesteckt und mit lebensfroh geröteten Bäckchen, war sie das, was sie immer verkörperte: lustig, verspielt, alleinstehend und irgendwo zwischen fünfzig und sechzig. Meine Tante Antje eben.
„Liebe Tante, schön, dass du zu meinem Geburtstag kommen konntest.“
„Papperlapapp. Nicht so förmlich. Gib mir einen Kuss.“
Die gefürchtete Umarmung folgte. Unerbittlich, aber weich. Als wäre man auf Polster gekettet. Doch als gerade achtzehn Gewordener wusste ich genau, was ich oberhalb meines Bauchs fühlte: eine ansehnliche weibliche Brust, die sich gegen mich drückte. Nur der feuchte Kuss auf die Stirn, sie musste auf Zehenspitzen und sich an mir hochziehen, zog mich in meiner Erinnerung zurück in Kindheitstage.
„Hattest du eine gute Reise, Tantchen?“
Ich half ihr aus dem Pelzmantel. Wobei sie sich eher daraus schälte, als ihn banal auszuziehen. Zum Vorschein kam, und das wunderte mich schon immer, ein nicht so voluminöser Körper, wie er durch die Oberweite angedeutet wurde.
„Ging so. Wann kommen deine Gäste?“
„Nicht vor vier. Ich dachte ganz formlos. Erst Kaffee, dann Party, anschließend Absacker.“
„Lernt deine Tante dann deine Freundin kennen?“
Nicht dieses Thema! Ich suchte nach Worten. Anny ist ein heißes Girl, aber Freundin? „So richtig habe ich keine ...“
„Hat mir nicht deine Mutter am Telefon von einer Anny erzählt?“
„Magst du etwas trinken?“, konterte ich.
Sie wirbelte mit der Hand über ihren Kopf, als fiele ihr gerade etwas ein. „Den Prösterchensekt hätte ich fast vergessen. Sieh doch mal in meinem Koffer draußen. Ich will mit dir anstoßen.“
„Jetzt schon?“
„Ein paar Minuten wirst du schon mit deiner Tante allein aushalten.“
„Aber ja, Tantchen.“ Ich sprang auf und verließ den Raum.
„Irgendwo zwischen den BHs und dem kleinen Schwarzen.“
Woaah! Alarm! Sie war zwar nur meine Tante, aber die Aussicht, ihren BH, es musste ein riesiges Teil sein, anfassen und zur Seite legen zu dürfen, ließ die Aufregung steigen.
Ich sprintete ins Gästezimmer und warf den schicken rosa Koffer regelrecht auf die Kommode im Gästezimmer. Meine Finger wollten das Schnappschloss kaum fassen. Nach einigen Abrutschern konnte ich endlich den Deckel hochklappen. Bademantel, Slips, Blusen, BH. So groß kam er mir gar nicht vor. Mir fiel der eingenähte Draht auf und Versteifungen an Innen- und Außenseite. Alles in saftiggrün.
„Grün passt gut zu meinem kleinen schwarzen Kleid. So wirkt die Büste frisch und jugendlich, wenn das Teil mal hervorrutschen sollte.“
Herzstillstand! Sie stand direkt hinter mir. Jedenfalls für eine ewig-dauernde Sekunde.
„Starr nicht so pubertär vor dich hin. Schenk ein.“ Antje hielt lässig mit einer Hand zwei Sektgläser hoch.
Als wäre das Kleidungsstück in meiner Hand plötzlich brennend heiß, ließ ich es in den Koffer zurückfallen und wühlte nach der Flasche. Da war sie: Champagner piccolo Brut irgendwas. Ein Schraubverschluß? Wie dreht man nochmal auf? Die Gedanken jagten durch meinen Schädel, während meine Wangen glutrot anliefen. Zitternd öffnete ich die Flasche und zielte unsicher in Richtung Gläser, als die Flüssigkeit schwallartig herausquoll.
„Heidideldei. Tantchen liebt es, wenn der Champagner ejakuliert.“

 


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Diesen Artikel haben wir im Januar 2014 in unser Sortiment aufgenommen.


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