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Sechxgeschichten (Band 1), Magnus Molasky

  • Sechxgeschichten (Band 1), Magnus Molasky
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Sechxgeschichten (Band 1) v. Magnus Molasky

Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie man sich Sex auf Krankenscheinen verordnen lässt, dann sollten Sie sich die Sechxgeschichten nicht entgehen lassen. Band 1 ist offen für alle Kassen.

 

Wörter: 10.158, 36 S.

Inhalt: Dirty Talk, Sex M/F, MM/F, Erotik, Sexgeschichten, Sex Stories, Kurzgeschichten, erotische Geschichten, Dirty Talking 

 

Leseprobe:

Als ich sechs Jahre alt war, wurde ich von anderen Kindern ständig gehänselt und gegretelt. Hintergrund dieser Gehässigkeiten war der Umstand, dass meine Mutter in einem Freudenhaus arbeitete. Ich spielte öfter im Garten oder in der Sandkiste im Hinterhof, wenn ein Onkel bei Mama zu Besuch war. So lernte ich schnell einige neue Wörter hinzu, welche über den Zaun gerufen wurden, die ich mir dann von Mama erklären lies. Mich interessierte vor allem die Bedeutung des Wortes Hurensohn, was ich sehr oft vernahm. Mama erklärte mir, dass dieses Wort eine Beleidigung sei, welche sich an Mütter richtet, deren Kinder aber keinen Papa haben.

Mit dieser Erklärung war ich zufrieden, denn für was brauchte ich einen Papa, wenn ich so viele Onkels haben konnte? Später, als ich in die Pubertät kam, lernte ich von meiner Mama, dass Huren heilige Frauen sind. Meine Mama erzählte mir, dass selbst Jesus mit einer Schlampe zusammengelebt hatte. Ihr Name war Maria Magdalena, sie sollte gesteinigt werden, weil sie Ehebruch beging. Jesus aber sagte: „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ (Johannes, Kapitel 8.3) Keiner der Anwesenden wagte, einen Stein nach ihr zu werfen, und so blieb sie die Liebschaft an der Seite ihres Beschützers. Jetzt war ich richtig stolz, ein Hurensohn zu sein.

Jedenfalls behandelte ich nach jener Erkenntnis alle Frauen wie Schlampen, und Huren verehrte ich wie Heilige, so wie meine Mama. Trotz dieser Weisheiten war ich nicht bindungsfähig, daher scheiterten alle meine Beziehungen zu Frauen früher oder später an meinem Fetisch.

Als ich dreiunddreißig Jahre alt war, suchte ich deshalb professionelle Hilfe bei einer Psychotherapeutin. Ich hatte einen Fetisch für Nylons. Gemeint sind Nylonstrümpfe, Nylonstrumpfhosen, Strapsstrümpfe, Leggings und alles, was nur nach Nylon oder Perlon aussah, oder was sich über ein weibliches Bein streifen oder abstreifen ließ. Die Psychologin begründete den Fetisch mit einer Art Konditionierung in meiner Kindheit. Zum Beispiel servierte mir meine Mama das Mittagessen meist schon fertig gestrumpft und gestrapst, also in voller Arbeitskleidung, daher wurde mit Beginn der Pubertät der seinerzeit stärkste Trieb nach Nahrung von dem noch stärkeren Trieb, dem Sexualtrieb, überlagert. Mit anderen Worten, ich bekam mit dem natürlichen Hungergefühl triebhafte Lust auf weibliche Oberschenkel in Nylons. Das war für meine Freundinnen – den Schlampen – einfach zu viel des Guten, die wollten wenigstens bei Tisch ihre Ruhe.

Die Psychotherapeutin bot mir in unserem ersten Gespräch gleich das „Du“ an. Ihr Name war Vivien B., sie war neunundzwanzig Jahre alt, hatte schulterlange rotbraune Haare, dunkle Augen, auch ihre dicken, spitzen Brüste sind eine Erwähnung wert. Sie war einsachtundsechzig groß und hatte für ihre Größe ein normales Gewicht, schätzungsweise fünfzig bis fünfundfünfzig Kilo. Die Frau hatte eine Topfigur. Sie war wie aus dem Bilderbuch. Ich schätzte, sie hatte die Idealmaße  90-60-90, der absolute Klassiker.

Vivien stellte mir sehr schnell die Diagnose. Sie nannte meinen Nylon-Schlampen-Fetisch „Akzentuierte Persönlichkeitszüge“. Bei der Krankenkasse hatte sie gleich fünfzig Sitzungen beantragt.


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Diesen Artikel haben wir im Oktober 2009 in unser Sortiment aufgenommen.


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